Konflikte Wasser
(Darstellung in Karte 3.2)

Tabelle 4.5: Mögliche Beeinträchtigungen des Schutzguts Wasser

Nutzung/
Belastungsfaktor

Kurzbeschreibung des Auftretens in der Region

Landwirtschaft
  • Einsatz von Düngern und Pflanzenschutzmitteln

Darstellung in Karte 3.2: Bereiche mit möglichen Beeinträchtigungen des Grundwassers durch Stoffeinträge (nicht sorbierbare Stoffe wie Nitrat)

Die Flächen mit möglicher hoher Beeinträchtigung der Grundwasserqualität durch Stoffeinträge (nicht sorbierbare Stoffe wie Nitrat) sind nahezu in der gesamten Region, allerdings in unterschiedlicher Dichte verteilt, in erster Linie auf Standorten mit geringem Rückhaltevermögen für nicht sorbierbare Stoffe (vgl. Karte 2.1). Solche Standorte kommen vor:

  • häufig in der vergleichsweise sickerwasserreichen Vorder- und Kuppenrhön
  • in der Südrhön in geringem Umfang auf Böden mit geringem Rückhaltevermögen nördlich Hammelburg sowie westlich und südlich Bad Neustadt/Saale
  • im Grabfeld in geringem Umfang auf Böden mit geringem Rückhaltevermögen, v.a. im Raum Mellrichstadt, beiderseits des Streutals, im Raum Oberwaldbehrungen - Frickenhausen oder östlich Maßbach – Poppenlauer.
  • in den Wern-Lauer-Platten häufiger auf Böden mit geringem Rückhaltevermögen (meist flachgründige Gesteinsverwitterungsböden), z.B. östlich Bad Neustadt/Saale, im Raum Kaisten - Wasserlosen – Obbach oder Gauaschach – Fuchsstadt,
  • im westlichen Hesselbacher Waldland bei Pfändhausen, Madenhausen und Hesselbach.

V.a. im Raum Heustreu sowie im Raum Gerolzhofen - Oberschwarzach kommt es auch auf Standorten mit mittlerem Rückhaltevermögen für nicht sorbierbare Stoffe aufgrund der hohen Nutzungsintensität zu höherer Beeinträchtigung, dies gilt auch für Weinberge und Obstplantagen, z.B. im Raum Wipfeld – Stammheim.
In den Tälern ist auf Grund des schwankenden Grundwasserstands mit einem zeitweilig erhöhten Stoffeintragsrisiko zu rechnen.
In der Hohen Rhön auf Grund der geringen Nutzungsintensität sowie auf den Gäuplatten und dem westlichen Schweinfurter Becken wegen des hohen standörtlichen Rückhaltevermögens ist großflächig von einem geringen Stoffeintragsrisiko auszugehen. Dennoch ist gerade auch in den zuletzt genannten Naturräumen auf eine weitgehend ausgeglichene Stickstoffbilanz zu achten, da bei Überschreiten des Rückhaltevermögens die Gefahr erhöhter Nitratkonzentrationen im vergleichsweise geringen Sickerwasserabfluss besteht.
Insgesamt überwiegen auf den landwirtschaftlichen Flächen in der Region Main-Rhön deutlich Gebiete mit durchschnittlichem Stoffeintragsrisiko.

  • Großmästereien
An Waldrändern in der Nachbarschaft von Großmästereien können sehr hohe Stickstoffausträge auftreten (Auskämmeffekt). In Einzelfällen wurden bereits Konzentrationen über 100 mg Nitrat je Liter im Sickerwasser solcher Lagen gemessen (LWF 2000)!
  • Erosion

Darstellung in Karte 3.2: Mögliche Beeinträchtigung von Oberflächengewässern durch Erosion in Einzugsgebieten mit hohen Anteilen erosionsgefährdeter Gebiete

Bereits aus Karte 3.1 wurden Umfang und räumliche Verteilung des Bodenabtrags in der Region Main-Rhön ersichtlich.
Mit Beeinträchtigungen der Qualität der Oberflächengewässer in Einzugsgebieten mit großflächigem Eintrag von erodiertem Bodenmaterial (d.h. auf mehr als 40% der jeweiligen Einzugsgebietsfläche ist ein erhöhter Bodenabtrag möglich) ist v.a. zu rechnen:

  • im gesamten nördlichen und mittleren Grabfeld mit Ausnahme des Raums Oberwaldbehrungen – Urspringen – Stockheim und des Einzugsgebiets der Milz
  • in den Wern-Lauer-Platten mit Ausnahme der westlichen und nordwestlichen Bereiche und des Truppenübungsplatzes Hammelburg
  • nahezu im gesamten Gebiet der Gäuplatten
  • im westlichen Teil des Schweinfurter Beckens
  • im südwestlichen Steigerwaldvorland (Raum Lindach-Stammheim)
  • in den südöstlichen Hassbergen Raum Rentweinsdorf – Kirchlauter – Rudendorf) sowie
  • im Einzugsgebiet der Baunach südlich Ebern.
V.a. in diesen Gebieten erfordern also neben Aspekten des Bodenschutzes auch die Belange des Gewässerschutzes Maßnahmen zur Verringerung des Bodenabtrags.
  • Ackernutzung in Auenfunktionsräumen

Darstellung in Karte 3.2: Stoffeinträge durch großflächige Ackernutzung in Auenfunktionsräumen

Geringere Stoffeinträge sind aus den zahlreich vorkommenden Auenfunktionsräumen mit kleinflächiger Mischnutzung von Acker und Grünland zu erwarten, so z.B. im Streu- oder Itztal. Mit geringen Stoffeinträgen ist aus Auenfunktionsräumen mit großflächiger Grünlandnutzung zu rechnen, wie sie v.a. im Tal der Fränkischen Saale, der Sinn und den meisten Rhöntälern vorkommt.

Stoffeinträge unter Wald
  • atmosphärische Stoffeinträge

Darstellung in Karte 3.2: Bereiche mit möglichen Beeinträchtigungen des Grundwassers durch Stoffeinträge (nicht sorbierbare Stoffe wie Nitrat)

Wälder filtern mit ihren großen Baumkronen Stäube und Gase aus der Atmosphäre sehr effektiv aus. Schadstoffe wie Schwermetalle, Schwefel und Stickstoff reichern sich daher in Waldböden an. Weil die Aufnahmefähigkeit der Bäume begrenzt ist ebenso wie das Speichervermögen der Böden, das durch jahrelange hohe Einträge auch erschöpft sein kann, können Schadstoffe ins Grundwasser oder in oberirdische Gewässer verfrachtet werden.
Bei Stickstoff kann unter Altbeständen angesichts der langjährigen Einträge von einer zukünftigen Stickstoffsättigung ausgegangen werden. Über den vergleichsweise geringen Entzug hinausgehende Stickstoffeinträge können auf Grund dieser Stickstoffsättigung von den Wäldern langfristig nicht zurückgehalten werden. In der Endphase der Stickstoffsättigung sind alle temporären Stickstoffspeicher gefüllt und es fungieren die Wälder nurmehr als „Durchlaufstation“. Daher kommt der Verringerung der atmosphärischen Stickstoffeinträge eine zentrale Funktion im Hinblick auf die langfristigen Stickstoffeinträge ins Grundwasser unter Wäldern zu.

Gegenwärtig kann die Situation hinsichtlich des möglichen Stickstoffaustrags unter Wäldern (unter Wäldern wurden vorrangig Konzentrationseffekte untersucht) in der Region 3 noch als insgesamt günstig bezeichnet werden. Lediglich im Hesselbacher Waldland, im Steigerwaldvorland und im Itz-Baunach-Hügelland sowie den waldarmen Gebieten der Gäuplatten und des Schweinfurter Beckens ist unter Wäldern mit einer geringfügigen Überschreitung eines als „gering“ eingestuften, möglichen Stickstoffaustrags ins Grundwasser zu rechnen.

Siedlung/ Gewerbe
  • Flächen-versiegelung

Darstellung in Karte 3.2: Reduzierung der Grundwasserneubildung durch geplante Flächenversiegelung

Großflächig versiegelte Bereiche treten in der Region 3 im Verdichtungsraum Schweinfurt auf. Weitere Versiegelungs-Schwerpunkte zeichnen sich in den Gebieten zwischen Hassfurt und Eltmann im Maintal sowie bandartig zwischen Schweinfurt - Poppenhausen - Bad Kissingen und Münnerstadt - Bad Neustadt/Saale - Mellrichstadt ab.
Geplante Siedlungs- und Gewerbeflächen nehmen regional betrachtet einen geringen Umfang ein (vgl. Karte 2.1), so dass von geringen Beeinträchtigungen der Grundwasserneubildung gesprochen werden kann, zumal kaum Flächen mit hoher Grundwasserneubildungsrate betroffen sind.

  • Freisetzung von Schadstoffen
Größere Gewerbeflächen konzentrieren sich im bzw. am Maintal v.a. auf die Räume Schweinfurt und Hassfurt bis Eltmann (vgl. Karte 2.1). In Bereichen geringen Rückhaltevermögens für nicht sorbierbare oder sorbierbare Stoffe ist von Beeinträchtigungen für die Grundwasserqualität auszugehen.
  • Altlasten
Die in Tabelle 4.4 aufgeführten Altlastenverdachtsflächen und -standorte stellen auch für Gewässer und Grundwasser ein erhebliches Belastungspotenzial (v.a. Organische Verbindungen, Schwermetalle) dar, dessen Untersuchung und ggf. Sanierung eine vordringliche Aufgabe darstellt.
  • Wasserentnahme
Betrifft bestimmte Anlagentypen mit prozessbedingtem hohem Betriebswasserbedarf, in der Region Main-Rhön z.B. die Papierwerke Eltmann.
Verkehr
  • Flächen-versiegelung
Reduzierungen der Grundwasserneubildung durch Flächenversiegelung zeichnen sich in den geplanten Wohnsiedlungs- und Gewerbegebieten, so z.B. im Raum Niederlauer, in Ebern, Schweinfurt und Haßfurt ab. Regional gesehen nehmen diese Flächen allerdings nur einen unbedeutenden Umfang und eine ebensolche Auswirkung auf die Grundwasserneubildung ein.
  • Schadstoffausstoß
    Emissionen
    Spritzwasser
    Straßenabwasser
    Unfallgefahr
Mit Beeinträchtigungen des Grundwassers auf durchschnittenen Flächen mit
geringem Rückhaltevermögen für nicht sorbierbare oder sorbierbare Stoffe ist zu rechnen:
  • A 7 im Raum Kaisten und nördlich Elfershausen bis westlich zur Regionsgrenze
  • A 70 westlich und östlich Hörhausen sowie südlich Ebelsbach
  • B 19 an der Regionsgrenze bei Eussenhausen
  • B 26 östlich Hassfurt und Eltmann
  • B 27 bei Obereschenbach, nordwestlich Hammelburg, in der südlichen Vorder- und Kuppenrhön sowie in den Wäldern der Südrhön
  • B 279 westlich Bischofsheim, im Salzforst, südlich Unteressfeld, zwischen Maroldsweisach und Ebern
  • B 285 nördlich Nordheim
  • B 286 nördlich Schwebheim, südlich und westlich Bad Kissingen, im Raum Geroda/Platz und in der südlichen Vorder- und Kuppenrhön
  • B 287 südlich Bad Kissingen
  • B 303 zwischen den Haßbergen und Hafenpreppach.
Hohe Beeinträchtigungen des Grundwassers auf durchschnittenen Flächen mit
geringem Rückhaltevermögen für nicht sorbierbare und sorbierbare Stoffe können auftreten:
  • A 7 zwischen Oberthulba und der westlichen Regionsgrenze
  • B 19 nördlich Poppenhausen, westlich Heustreu
  • B 278 nördlich Bischofsheim
  • B 286 östlich Bad Brückenau
  • B 303 östlich der A 7 bei Rütschenhausen.
Künftige Beeinträchtigungen durch die in Bau befindliche BAB A 71 zeichnen sich in erster Linie ab
  • östlich Poppenhausen bis nördlich Pfersdorf
  • westlich Poppenlauer
  • südöstlich Rödelmeier und nordwestlich Eichenhausen
  • nordwestlich Hendungen.
Ver-/Entsorgung
  • Produktenleitungen (Erdöl, Mineralölprodukte)
Im Verlauf von Produktenleitungen für Erdöl und Mineralölprodukte (vgl. Karte 2.2) durch Bereiche mit geringem Rückhaltevermögen für nicht sorbierbare oder sorbierbare Stoffe ist infolge eines Unfalls mit erheblichen Beeinträchtigungen zu rechnen. Dies betrifft Leitungen:
  • im Sinntal zwischen Wildflecken und Rupboden
  • an der östlichen Regionsgrenze südlich Breitensee
  • westlich Zeitlofs
  • westlich Unsleben-Mittelstreu
  • im Raum Hohenroth – Niederlauer
  • östlich Oberessfeld
  • westlich und südlich Bad Kissingen
  • im Roßbacher Forst (Ostrand)
  • östlich Waizenbach
  • nordwestlich Hammelburg
  • westlich Ebenhausen
  • südlich Dippach
  • zwischen Hohensteinbach und der östlichen Regionsgrenze bei Kirchaich.
Im Maintal zwischen Hassfurt und Eltmann sowie im Saaletal bei Hammelburg verlaufen Produktenleitungen in hydrologisch generell sehr sensiblen Räumen.
  • Deponien,
    Müllverbrennungsanlagen
Deponiestandorte, von denen potentiell erhebliche Beeinträchtigungen der Grundwasserqualität ausgehen können, befinden sich
  • südlich Herbstadt
  • bei Wirmsthal (südlich Bad Kissingen)
  • bei Rothmühle (westlich Schweinfurt)
  • östlich Wonfurt (vgl. Karte 2.2).
Eine potentielle Gefährdung des Wassers durch Emissionen oder Betriebsstörungen geht auch von der Müllverbrennungsanlage Schweinfurt aus.
Die Darstellung der hier auftretenden Beeinträchtigungen in Karte 3.2 wäre fachlich geboten, kann aber aufgrund fehlender Datenangaben (z.B. über Herkunft und Menge der abgelagerten Stoffe) nicht vorgenommen werden.
  •    Kraftwerke
Bestehende Abwärmebelastung des Mains durch das Kernkraftwerk bei Grafenrheinfeld.

Wasserwirtschaft/Wasserbau

  • Ausbau von Fließgewässern, Hochwasserfreilegung

Darstellung in Karte 3.2: Mögliche Beeinträchtigung von Oberflächengewässern durch Veränderungen der Gewässerstruktur; Mögliche Beeinträchtigung von Auenfunktionen

Veränderung der Abfluss- und Grundwasserdynamik im Maintal durch die bestehenden Staustufen. Querbauwerke am Main (6 Staustufen), der Fränkischen Saale (zahlreiche Mühlenwehre und Abstürze) und vieler anderer Fließgewässer reduzieren die biologische Durchgängigkeit dieser Gewässer erheblich. 1992 existierten in der Region Main-Rhön 152 Wasserkraftwerke (STMLU 1994)! Begradigungen, Eintiefungen und Uferverbauungen beeinträchtigen die ökologische Funktionsfähigkeit von Gewässern wie dem Main, der Wern, der Volkach oder abschnittsweise der Baunach, der Rauhen Ebrach oder der Nassach zusätzlich.

Geplante Ausbaumaßnahmen (Vertiefungen, Abflachung von Kurvenradien) der Bundeswasserstraße Main werden diese weiter reduzieren (z.B. Verlust von Altarmen und Buhnenfeldern).

Laut Regionalplan sind Hochwasserfreilegungsmaßnahmen und etwaige Ausbaumaßnahmen an Gewässern für eine Reihe von flussnahen Orten und Ortsteilen an Aschach, Brend, Main, Riedbach, Streu, Wern und an der Fränkischen Saale geplant. Künftig sind weitere Maßnahmen an Main und gehäuft an der Fränkischen Saale vorgesehen. In Bau sind derzeit Hochwasserschutzmaßnahmen an Ebelsbach (Dörflis), Fränkischer Saale (Wülfershausen) sowie am Zeller Grundbach.

Im Zuge solcher Baumaßnahmen können sich weitere Beeinträchtigungen des Retentionsvermögens und der ökologischen Funktionsfähigkeit der Fließgewässer ergeben.

Erholung/Fremdenverkehr

  • Badenutzung u.a. wassergebundene Erholungsformen

Intensive Badenutzung mit möglichen Beeinträchtigungen für die Gewässerqualität liegt an folgenden Stellen vor (vgl. Karte 2.2):

  • Sulzdorf a.d. Lederhecke
  • Sulzfeld
  • Goßmannsdorf (östlich Hofheim)
  • Ellertshäuser See
  • Mainarm bei Eltmann (hier auch Bootshafen)
  • Baggerseen bei Sand a. Main
  • Baggerseen bei Haßfurt
  • Baggersee südlich Obertheres
  • Baggerseen zwischen Schweinfurt und Grafenrheinfeld.

Eine weitere Differenzierung möglicher Beeinträchtigungen kann nicht getroffen werden, da weder über die Gewässerqualität noch über die Besucherfrequentierung Angaben vorliegen.

  • Campingplätze

Wochenendsiedlungen der Region befinden sich in der Nähe von Oberflächengewässern mit möglichen Beeinträchtigungen für die Gewässerqualität durch Einleitungen, Müllablagerung etc. (vgl. Karte 2.2):

  • Sulzdorf a.d. Lederhecke
  • Sulzfeld
  • Ellertshäuser See
  • Sand a. Main
  • Obertheres.

Rohstoffabbau

  • Grundwasserfreilegung

Größere zusammenhängende Nassabbauflächen und/oder entsprechende Vorranggebiete kommen im Maintal in den Räumen Dippach, Knetzgau/Sand, zwischen Schweinfurt und Grafenrheinfeld und zwischen Grafenrheinfeld und Hirschfeld vor (vgl. Karte 2.2). Hier bestehen mögliche Beeinträchtigungen des Grundwassers durch erhöhte Verdunstung des freigelegten Grundwassers, durch Veränderung der Grundwasserflusses infolge Abdichtung der Sohle und der Seitenränder der Baggerseen sowie durch atmosphärische Stoffeinträge und stoffliche Belastungen durch Verfüllungen.

Militär
  • Altlasten
Die in Tabelle 4.4 aufgeführten Altlastenverdachtsflächen und -standorte auf Truppenübungs-, Standortübungsplätzen und sonstigen militärischen Einrichtungen stellen auch für Gewässer und Grundwasser ein erhebliches Belastungspotenzial (v.a. Organische Verbindungen, Schwermetalle) dar, dessen Untersuchung und ggf. Sanierung eine vordringliche Aufgabe darstellt.
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