Konflikte Arten und Lebensräume
(Darstellung in Karte 3.3)

Tabelle. 4.7: Mögliche Beeinträchtigungen des Schutzguts Arten- und Lebensräume

Nutzung/
Belastungsfaktor

Kurzbeschreibung des Auftretens in der Region

Landwirtschaft

  • Einsatz von Düngern und Pflanzenschutzmitteln, großflächige
    Monokulturen

Darstellung in Karte 3.3: Bereiche mit möglichen Beeinträchtigungen für Arten und Lebensräume durch Stoffeinträge aus der Landwirtschaft
Von möglichen Beeinträchtigungen wird hier in folgenden Fällen ausgegangen:
- Gebiete mit stofflicher Belastung „überwiegend hoch“ (vgl. Karte 2.1), unabhängig von der aktuellen Lebensraumqualität oder vom Entwicklungspotenzial
- Gebiete mit stofflicher Belastung „überwiegend mittel“ (vgl. Karte 2.1) und aktueller Lebensraumqualität „überwiegend mittel“, „hoch“ oder „sehr hoch“ (vgl. Karte 1.4)
- Gebiete mit stofflicher Belastung „überwiegend mittel“ (vgl. Karte 2.1) und einem Entwicklungspotenzial für seltene und gefährdete Lebensräume der Kategorien „bayernweit potenziell verbreitet, aber nicht häufig“ bis „bayernweit potenziell selten
oder einzigartig“ (vgl. Karte 1.4)

Bei überdurchschnittlich hohen Stoffeinträgen aus der Landwirtschaft, von denen beispielsweise bei intensivem Wein- und Obstbau auszugehen ist, besteht grundsätzlich auch ein überdurchschnittlich hohes Risiko, dass naturbetonte Lebensräume oder das Entwicklungspotenzial für seltene und gefährdete Lebensräume nachhaltig beeinträchtigt werden (z.B. Eutrophierung, Biozideintrag). In der Region Main-Rhön ist dies schwerpunktmäßig in folgenden Gebieten der Fall (hier wird folglich auch bei geringerer Lebensraumqualität bzw. geringerem Entwicklungspotenzial ein Beeinträchtigungsrisiko unterstellt):

Auch bei durchschnittlichen Stoffeinträgen aus der Landwirtschaft ist in Gebieten, in denen hochwertige und empfindliche Lebensräume in höherer Dichte vorkommen, von einem erhöhten Beeinträchtigungsrisiko auszugehen. Da viele landwirtschaftlich intensiv genutzte Gebiete der Region aktuell eine gute Biotopausstattung aufweisen, ist mit diesem Risiko in weiten Teilen der Region zu rechnen:
die üblichen (= durchschnittlichen) Stoffeinträge aus der intensiven Landwirtschaft zu hohen Beeinträchtigungen führen (z.B. Eutrophierung nährstoffarmer Standorte). In folgenden Gebieten ist von einem derartigen Beeinträchtigungsrisiko auszugehen:
In der Region gibt es außerdem einige Gebiete, die aktuell unterdurchschnittlich mit naturbetonten Lebensräumen ausgestattet sind, in denen aber immerhin noch die Voraussetzungen für die Entwicklung seltener und gefährdeter Lebensräume gegeben wären; bei den üblichen (= durchschnittlichen) Stoffeinträgen aus der intensiven Landwirtschaft besteht aber auch hier ein gewisses Risiko, dass diese Entwicklungsmöglichkeiten beeinträchtigt werden:

  • Gebiete nördlich und nordwestlich von Fladungen
  • oberes Sulztal- Streutal im Bereich Ostheim und Stockheim sowie zwischen Mellrichstadt und Mündung in die Fränk. Saale
  • kleine Gebiete nordöstlich Nordheim, nördlich Stockheim und südlich Ostheim sowie die Täler nordöstlich und östlich von Mellrichstadt
  • ein großes Gebiet im Muschelkalk zwischen Urspringen und Frickenhausen- Elsbachtal fast durchgehend, lediglich zwischen Bastheim und Wächterswinkel ist von einem geringeren Beeinträchtigungsrisiko auszugehen
  • ein größeres Gebiet in der Umgebung von Bischofsheim und nahezu das gesamte Brendtal mit einigen unmittelbar angrenzenden Gebieten sowie einige kleinere Gebiete östlich und nordöstlich von Bad Neustadt
  • gesamtes Premichtal sowie oberhalb Premich das Kellersbachtal und das Tal der Kleinen Steinach, teils auch im Bereich der Talhänge und in kleineren verstreut liegenden Gebieten im Umfeld
  • Sinntal nahezu durchgehend (südlich des Truppenübungsplatzes beginnend) sowie einige Gebiete im Umfeld, z.B. um Volkers, östlich Riedenburg und östlich Eberbach
  • Döllautal nahezu durchgehend und ein Abschnitt des Kleinen Sinntals oberhalb Kothen
  • Thulba- und Schonadratal nahezu durchgehend mit einigen kleineren angrenzenden Gebieten
  • Tal der Fränk. Saale zum überwiegenden Teil sowie teils auch angrenzende Gebiete, wie z.B. Wellenkalkgebiet nördlich und westlich Hammelburg und kleinere Teile des Wellenkalkzuges zwischen Hammelburg und Münnerstadt
  • einige kleinere Gebietsteile im weiteren Umfeld nordöstlich, östlich und südöstlich von Bad Königshofen
  • einige kleinere Gebiete nordwestlich und östlich von Münnerstadt sowie westlich und südwestlich von Poppenlauer- Lauertal zwischen Stadtlauringen und Oberlauringen sowie ein kleines Gebiet östlich davon- zwei Teilgebiete nördlich und südöstlich von Hofheim i.Ufr.
  • ein größeres Gebiet im Raum Hausen und Marktsteinach nördlich Schonungen- einige Abschnitte des Maintals, v.a. südlich Hirschfeld, südöstlich Heidenfeld, südöstlich Grafenrheinfeld, zwischen Schweinfurt und Schonungen, bei Ottendorf, ab Höhe Haßfurt einige Gebiete innerhalb der Mainaue bis zur östlichen Regionsgrenze
  • kleinere Gebiet südöstlich Grettstadt sowie das Grettstädter Reliktengebiet
  • einige überwiegend kleinere Gebiete nördlich Gerolzhofen
  • ein größeres und ein kleineres Gebiet im Bereich des Steigerwaldtraufs bei Prüßberg (nördlich Michelau i. Steigerwald)
  • im Umfeld von Neu-/Unterschleichach und im unteren Verlauf des Aurachtals und südlich angrenzender Gebiete sowie ein kleines Gebiet nordwestlich Lembach
  • einige Teilgebiete der nördlichen Maintalhänge östlich von Haßfurt, östlich von Zeil a. Main und östlich Ebelsbach
  • in den Haßbergen ein großes Gebiet im Umfeld von Neubrunn und südlich Altershausen, östlich Prappach und einige kleinere Gebiete, z.B. bei Pfaffendorf/Altenstein, bei Maroldsweisach, Schweinshaupten, südwestlich und nordwestlich Bundorf, östlich Sulzdorf sowie südöstlich Sternberg
  • Teile des Itztals östlich und nordöstlich von Untermerzbach, das Rodach- und Alstertal (unterhalb Memmelsdorf) sowie die Itztalhänge bei Gleusdorf/Busendorf

In vielen dieser reich mit Biotopen ausgestatteten Gebiete liegen auch überdurchschnittlich günstige Voraussetzungen für die Entwicklung seltener und gefährdeter Lebensräume vor, so dass auch hier mit Beeinträchtigungsrisiken, z.B. der standörtlichen Voraussetzungen oder wichtiger Lieferbiotope, zu rechnen ist.
Darüber hinaus gibt es in der Region einige Gebiete, die zwar aktuell eine geringere Biotopausstattung aufweisen, in denen aber dennoch
besonders günstige Voraussetzungen für die Entwicklung seltener und gefährdeter Lebensräume vorliegen; auch in diesen Gebieten können bereits die üblichen (= durchschnittlichen) Stoffeinträge aus der intensiven Landwirtschaft zu hohen Beeinträchtigungen führen (z.B. Eutrophierung nährstoffarmer Standorte). In folgenden Gebieten ist von einem derartigen Beeinträchtigungsrisiko auszugehen:

  • Streutal und östlich angrenzende Hangbereiche zwischen Heufurt und Raum Nordheim sowie nordöstlich Ostheim, Unterlauf des Sulztals und östlich angrenzende Gebiete, Talraum nördlich Eußenhausen und kleines Gebiet bei Roßrieth
  • Gebiet zwischen Schönau a.d. Brend und Weisbach
  • ein Gebiet südlich Motten im Westen des Truppenübungsplatzes Wildflecken sowie im Tal der Kleinen Sinn und angrenzende Gebiete südöstlich von Kothen
  • einige Gebiete im Umfeld des Kellersbachtals, Schmalwasserbachtals, Aschachtals sowie Thulba- und Schondratals
  • mehrere Gebiete im Umfeld des Tals der Fränk. Saale
  • je ein kleineres Gebiet nordöstlich von Großwenkheim und östlich Kleinbardorf am Nordrand der Hassberge
  • teils sehr große Gebiete im Maintal und dessen Umfeld
  • größere Gebiete im Bereich der Unkenbachaue ("Grettstädter Reliktengebiet")
  • einige Gebiete im Bereich des Steigerwaldtraufs - ein Gebiet im Raum Altenstein in den Hassbergen
  • Teile des Itztals

Ein gewisses Risiko, dass wertvolle Lebensräume beeinträchtigt werden können, ist bei den üblichen (= durchschnittlichen) Stoffeinträgen aus der intensiven Landwirtschaft auch in folgenden Gebieten zu unterstellen, deren Lebensraumausstattung aktuell als "mittel" einzustufen ist:

  • größere Gebiete im Umfeld von Fladungen sowie südlich Hausen und im Raum Sondheim/Urspringen
  • Streutal zwischen Fladungen und Raum Nordheim- einige kleinere Gebiete im Raum Nordheim, Stockheim, Eußenhausen und Mühlfeld sowie im weiteren Umfeld von Mellrichtstadt
  • einige Gebiete im Umfeld von Mellrichstadt und Frickenhausen
  • Bereiche westlich Bischofsheim und zwischen Weißbach und Schönau a.d. Brend
  • einige Gebiete im Umfeld von Burkardroth, Gefäll, Premich/Steinberg
  • ein Gebiet bei Motten im Westen des Truppenübungsplatzes Wildflecken und südlich um Volkers, v.a. Talbereiche der Kleinen Sinn
  • einige größere Gebiet im Landschaftsraum südlich von Bad Brückenau, insbesondere bei Geroda und Schondra
  • Tal der Fränk. Saale nahezu durchgängig zwischen Heustreu und Bad Königshofen sowie das Bahra- und Milztal, außerdem kleinflächige Gebiete entlang des gesamten Fränk. Saaletals sowie im weiteren Umfeld von Hammelburg
  • einige kleinere Gebiete im weitern Umfeld von Bad Königshofen und am Nordrand der Hassberge
  • nahezu gesamter Verlauf der Lauer zwischen Stadtlauringen und Mündung in die Fränk. Saale sowie größere Gebiete südöstlich von Münnerstadt und nordwestlich von Stadtlauringen
  • Werntal nordwestlich Schweinfurt und ein Gebiet östlich Poppenhausen sowie einige kleinere Gebiete südlich und südwestlich von Werneck
  • einige verstreut liegende kleinere Gebiete im Hesselbacher Waldland- Nassachtal unterhalb Lendershausen nahezu durchgehend und westlich davon ein größeres Gebiet bei Holzhausen und Mechenried
  • vereinzelte Gebiete im Maintal
  • ein Gebiet südlich von Obereuerheim bis Kleinrheinfeld und einige weitere kleinere Gebiete im Steigerwaldvorland
  • im Steigerwald größere Gebiete im Umfeld des Rauhe Ebrachtals und des Aurachtals. vor allem im Bereich der östlichen Regionsgrenze
  • in den Hassbergen mehrere Gebiete im Umfeld von Stettfeld und nördlich davon im Umfeld von Schönbrunn sowie im Raum Dörflis und Altershausen
  • nahezu das gesamte Baunachtal einschließlich der Oberläufe- größeres Gebiet im Bereich zwischen Maroldsweisach und Pfarrweisach
  • einige kleinere Gebiete bei Ebern
  • Teile des Itztals und der westlich angrenzenden Hangbereiche zwischen Untermerzbach und Gleusdorf

In der Region gibt es außerdem einige Gebiete, die aktuell unterdurchschnittlich mit naturbetonten Lebensräumen ausgestattet sind, in denen aber immerhin noch die Voraussetzungen für die Entwicklung seltener und gefährdeter Lebensräume gegeben wären; bei den üblichen (= durchschnittlichen) Stoffeinträgen aus der intensiven Landwirtschaft besteht aber auch hier ein gewisses Risiko, dass diese Entwicklungsmöglichkeiten beeinträchtigt werden:

  • ein größeres Gebiet westlich und südlich Fladungen im Raum Hausen, Stetten, Urspringen sowie östlich Stockheim und südöstlich Eußenhausen
  • einige teils größere Gebiete im weiteren Umfeld von Bad Neustadt, v.a. im Wellenkalkgebiet
  • ein sehr großflächiges Gebiet östlich Wülfershausen und nördlich Bad Königshofen bis an die Regionsgrenze sowie einige Teilgebiete östlich
  • aufgrund einer bayernweit verbreiteten, aber nicht häufigen Potentiellen Natürlichen Vegetation (PNV), in Teilbereichen sogar einer bayernweit sehr seltenen PNV
  • südöstlich Bad Königshofen Gebiete im Tal der Fränk. Saale und teils im weiteren Umfeld
  • viele Teilgebiete der weiteren Umgebung des Lauertals, v.a. im Raum Großbardorf und südlich Maßbach
  • mehrere Gebiete im Bereich zwischen Poppenhausen, Oerlenbach und Rannungen sowie westlich und südwestlich von Poppenhausen bis zur südwestlichen Regionsgrenze
  • Werntal westlich von Schweinfurt, südlich Niederwerrn durchgehend
  • einige kleinere Gebiete im Hesselbacher Waldland
  • der Oberlauf des Nassachtals und einige benachbarte Gebiete, insbesondere ein größeres Gebiet östlich Hofheim i. Ufr.
  • große Gebiete im Steigerwaldvorland östlich des Maintals zwischen Schweinfurt und Gerolzhofen vor allem aufgrund verschiedener seltener Ausprägungen der Potenziellen Natürlichen Vegetation
  • einige Gebiete zwischen Haßfurt und Königsberg i. Bay.
  • einige Gebiete im Umfeld von Breitbrunn
  • in einigen Bereichen angrenzend an das Baunachtal und der Oberläufe im Itztal und einige Bereiche westlich und nordwestlich Untermerzbach

Forstwirtschaft

  • großflächige Reinbestände,
  • Anpflanzungen standortfremder /gebietsfremder Baumarten,
  • Aufforstung wichtiger Offenlandschaften

Von Beeinträchtigungen der Lebensraumfunktion ist vor allem in Wäldern auszugehen, die sich als großflächige Reinbestände von Nadelbaumarten darstellen; verstärkt wird dieser nachteilige Effekt insbesondere bei Reinbeständen nicht standortheimischer Nadelbaumarten. In der Region Main-Rhön überwiegen Misch- und Laubwälder bei weitem, jedoch kommen über die ganze Region verteilt auch Nadelholzreinbestände vor. Laut Aussagen seitens der Forstwirtschaft werden großflächige Reinbestände nach und nach weniger, da in den meisten Fällen die Laubholzverjüngung gefördert wird oder zumindest Buchen beigemischt werden.
Eine Verminderung der Lebensraum- und Strukturvielfalt in Waldgebieten und damit eine Beeinträchtigung der Lebensraumfunktion geht in vielen Wäldern der Region mit der Aufforstung traditionell offener Waldwiesen und insbesondere von Wiesentälern einher. Wenn ein Beseitigung derartiger Aufforstungen nicht möglich ist, so sollte zumindest bei Aufforstungen mit Nadelbäumen ein Umbau zu naturnahen Wäldern mit standortheimischer Baumartenzusammensetzung angestrebt werden.

Keine Darstellung aufgrund zu ungenauer Kenntnisse über die Nutzungsweise

Siedlung/Gewerbe

  • Freisetzung von Schadstoffen/stofflichen Belastungen

Die durch industrielle Emittenten, Hausbrand und gehäuftem Verkehrsaufkommen freigesetzten Schadstoffe haben vor allem in den inversionsgefährdeten Gebieten mögliche Beeinträchtigungen naturbetonter Biotope zur Folge. Hiervon sind insbesondere nährstoffärmere Standorte mit hoher und sehr hoher Lebensraumqualität betroffen, in der Region vor allem im Maintal im weiteren Verlauf östlich von Schweinfurt.

Verkehr

  • Flächenversiegelung

Darstellung in Karte 3.3: Mögliche Beeinträchtigung der aktuellen Lebensraumqualität und des Entwicklungspotenzials für seltene und gefährdete Lebensräume durch geplante Flächenverluste (Verkehr)

  • Von einem Beeinträchtigungsrisiko wird im folgenden ausgegangen in Gebieten,
  • deren aktuelle Lebensraumqualität als "überwiegend mittel", "hoch" oder "sehr hoch" eingestuft ist (vgl. Karte 1.4)
  • deren Entwicklungspotenzial für seltene und gefährdete Lebensräume in die Kategorien "bayernweit potenziell verbreitet, aber nicht häufig" bis "bayernweit potenziell äußerst selten oder einzigartig" fällt (vgl. Karte 1.4)

Bestehende Inanspruchnahmen von Flächen in Gebieten mit höherer Dichte an wertvollen und empfindlichen Lebensräumen und/oder mit günstigeren Voraussetzungen für die Entwicklung seltener und gefährdeter Lebensräume:

  • die A 7 führt von der Regionsgrenze im Nordwesten bis zum Sinntal durch Gebiete mit hohem Entwicklungspotenzial und quert im Bereich des Sinntals ein Gebiet mit aktuell hoher Lebensraumqualität; nördlich Oberthulba durchquert sie über eine lange Strecke den Neuwirthshauser Forst mit sehr hoher Lebensraumqualität; zwischen Sinntal und Neuwirthshauser Forst sowie südlich des Neuwirthshauser Forsts sind überwiegend Gebiete mittlerer Qualität betroffen; mit den Talquerungen des Thulbatals bei Oberthulba und des Fränk. Saaletals bei Elfershausen sind weitere Gebiete mit hoher Lebensraumqualität in Anspruch genommen; bei Elfershausen werden Gebiete mit sehr hoher Lebensraumqualität und östlich Fuchsstadt sowohl ein Gebiet mit hoher als auch ein Gebiet mit sehr hoher Lebensraumqualität berührt; im weiteren Verlauf nach Süden sind in mehreren Abschnitten Gebiete mit mittlerer Lebensraumqualität betroffen
  • die A 70 führt im Bereich dreier kurzer Abschnitte südlich Schonungen, bei Unter-/Obereuerheim und westlich Knetzgau sowie nahezu auf der gesamten Strecke durch den Steigerwald durch Gebiete mit hoher Lebensraumqualität; bei Ebelsfeld führt die Trasse über kurze Abschnitte durch Gebiete mit mittlerer Lebensraumqualität; im gesamten Maintal ist damit ein Landschaftsraum mit hohem Entwicklungspotenzial für seltene und gefährdete Lebensräume betroffen; ansonsten werden nur an einigen wenigen Streckenabschnitten Gebiete mit mittlerer Lebensraumqualität durchschnitten; allerdings führt die Trasse zwischen Schweinfurt und Haßfurt über lange Strecken durch Gebiete mit einem hohen Entwicklungspotenzial
  • die derzeit im Bau befindliche A 71 führt nur über kurze Strecken östlich Münnerstadt durch Gebiete mit sehr hoher und südwestlich Poppenlauer durch ein Gebiet mit hoher Lebensraumqualität; mit dem Fränk. Saaletal wird außerdem ein Gebiet mit hohem Biotopentwicklungspotenzial für seltene und gefährdete Lebensräume gequert; weitere Teilstücke liegen in Gebieten mit mittlerer Bedeutung, z.B. auf Höhe Oberstreu und Hendungen, zwischen Hollstadt und Wülfershausen a.d. Saale (Querung des Fränk. Saaletals), weitere kurze Teilstücke auf Höhe Rödelmeier und Löhrieth und zwischen Strahlungen und Fridritt; Zubringer nördlich Münnerstadt, Teilstück zwischen Münnerstadt und Althausen (Querung des Lauertals), längeres Teilstück auf Höhe Poppenlauer und kleines Teilstück südlich davon; mehrere kleine Teilstücke zwischen Rannungen, Oerlenbach und auf Höhe Poppenhausen, dabei auch Querung des Werntals zwischen Pfeusdorf und Hain sowie bei Kronungen; Teilstück zwischen Geldersheim und Euerbach (u.a. Querung des Biegenbachtals), Teilstück westlich Bergrheinfeld über das Werntal
  • die B 285 liegt im Streutal mehrmals in Gebieten mit hoher Lebensraumqualität - allerdings meist nur randlich; ansonsten führt sie auf dem überwiegenden Teil der Strecke zwischen nördlicher Regionsgrenze und Mellrichstadt durch Gebiete mit mittlerer Bedeutung
  • die B 19 durchschneidet südlich von Mellrichstadt zwischen Oberstreu und Unsleben zweimal das Streutal, unmittelbar südlich Unsleben das Elsbachtal und in Bad Neustadt a.d. Saale das Tal der Fränk. Saale und damit Gebiete mit aktuell hoher Lebensraumqualität; südlich von Münnerstadt führt die Trasse über eine lange Strecke durch das Waldgebiet "Münnerstädter Wald" im Wellenkalk mit sehr hoher Lebensraumqualität; im weiteren Verlauf nach Süden bis zur Regionsgrenze führen mehrere Abschnitte durch Gebiete mit mittlerer Bedeutung; auf der Strecke sind südlich der Fränk. Saale im Lauertal und im Werntal Gebiete mit mittlerem, also "bayernweit potenziell verbreiteten, aber nicht häufigem" Entwicklungspotenzial betroffen
  • die B 279 im Bereich der westlichen Regionsgrenze und Bischofsheim führt überwiegend durch Gebiete mit hoher und randlich teils mit sehr hoher Lebensraumqualität; im weiteren Verlauf Richtung Bad Neustadt a.d. Saale verläuft sie am Brendtal entlang und liegt damit teils in Gebieten mit hoher und teils in angrenzenden Gebieten mit überwiegend mittlerer Bedeutung; zwischen Bad Neustadt a.d. Saale und der Regionsgrenze im Südosten werden über weite Strecken Gebiete mit mittlerer Lebensraumqualität gequert
  • die B 27 führt nordwestlich von Bad Brückenau durch ein Gebiet mit hoher Lebensraumqualität und auf der ganzen Strecke durch den Neuwirthshauser Forst durch ein Gebiet mit sehr hoher Lebensraumqualität; nördlich von Hammelburg quert sie das aktuell sehr hochwertige Gebiet der Erthaler Kalkberge; ansonsten sind auf dem überwiegenden Teil der Strecke Gebiete mit mittlerer Lebensraumqualität betroffen; davon weisen einige Gebiete, vor allem nördlich von Bad Brückenau ein hohes Entwicklungspotenzial für seltene und gefährdete Lebensräume auf; bei der Querung des im Sinntals, Schondratal und Tal der Fränk. Saale sind Gebiete mit hoher Lebensraumqualität betroffen
  • die B 287 führt auf einer kurzen Strecke südöstlich Elfershausen und auf einer längeren Strecke nordöstlich von Bad Kissingen durch das Wellenkalkgebiet mit sehr hoher Lebensraumqualität; im Bereich des Fränk. Saaletals bei Hammelburg und südlich von Bad Kissingen quert die Trasse mehrmals Gebiete mit hoher Lebensraumqualität
  • die B 286 führt bei Bad Brückenau durch das Sinntal und westlich von Bad Kissingen durch das große Waldgebiet des Klauswalds und quert damit Gebiete mit hoher Lebensraumqualität; ansonsten sind auf dem überwiegenden Teil dieser Strecke Gebiete mit mittlerer Lebensraumqualität betroffen; südlich Bad Kissingen bei Arnshausen liegt ein kurzer Abschnitt der Trasse im Bereich von Gebieten mit hoher und teils sogar sehr hoher Lebensraumqualität; danach verläuft die Trasse bis kurz vor Oerlenbach teils in Gebieten mit mittlerer Bedeutung; südlich von Schweinfurt quert die B 286 nördlich und südlich von Schwebheim Waldgebiete mit sehr hoher Bedeutung; im weiteren Verlauf nach Süden wird nochmals ein kleinerer landesweit bedeutsamer Eichen-Hainbuchenwald durchquert; weite Teile der Strecke südlich von Schweinfurt durchschneiden Gebiete mit einem höheren Entwicklungspotenzial, die sich durch seltene Ausprägungen der Potenziellen Natürlichen Vegetation auszeichnen
  • die B 26 führt nahezu auf der ganzen Strecke zwischen Schweinfurt und östlicher Regionsgrenze durch oder entlang von Gebieten mit hohem, teils sogar sehr hohem Entwicklungspotenzial für seltene und gefährdete Lebensräume; teils sind auch Gebiete mit aktuelle hoher oder mittlerer Bedeutung betroffen; westlich von Schweinfurt führt die B 26 nur über ein kurzes Stück an der Regionsgrenze durch ein Gebiet mit mittlerer Lebensraumqualität, und mit dem Werntal (mit aktuelle geringer Lebensraumqualität) ist ein Gebiet mit mittlerem Entwicklungspotenzial betroffen
  • die B 303 führt im Westen von Sömmersdorf durch ein Gebiet mit mittlerer Lebensraumqualität; bei Niederwerrn wird mit dem Werntal ein Gebiet mit mittlerem Entwicklungspotenzial gequert; südöstlich von Hofheim i.Ufr. wird über eine kurze Strecken ein Gebiet mit hoher Lebensraumqualität durchschnitten; ansonsten führt die B 303 zwischen Maintal und östlicher Regionsgrenze auf dem überwiegenden Teil durch Gebiete mit allenfalls mittlerer Bedeutung
  • auch einige Staatsstraßen nehmen innerhalb von Gebieten mit sehr hoher und hoher Bedeutung, so z. B. im Bereich der Langen Rhön, der Haßberge und des Steigerwalds Flächen in Anspruch

Mit hohen Beeinträchtigungsrisiken durch geplante Verkehrsanlagen ist insbesondere in folgenden Gebieten mit höherer Dichte an wertvollen und empfindlichen Lebensräumen und/oder mit günstigeren Voraussetzungen für die Entwicklung seltener und gefährdeter Lebensräume zu rechnen:

  • die geplante neue Bundesstraße zwischen Bad Neustadt und Wülfershausen a.d. Saale verläuft im Fränk. Saaletal durch ein Bereich mit kleinflächigen Vorkommen regional und überregional bedeutsamer Lebensräume und insgesamt ein Gebiet mit hohem Entwicklungspotenzial für seltene und gefährdete Lebensräume; ansonsten führt sie überwiegend durch Gebiete mit mittlerer Lebensraumqualität
  • die geplante Ortsumgehung bei Oberweißenbrunn führt auf der gesamten Strecke durch ein Gebiet mit hoher Lebensraumqualität
  • die geplante Ortsumgehung von Mellrichstadt führt im Nordosten und im Osten durch zwei Gebiete mit hoher Lebensraumqualität (Täler des Roßriether Bachs und Mahlbachs und angrenzende Hangbereiche)
  • Schadstoffausstoß

Beeinträchtigungsrisiken durch Schadstoffe entlang stärker befahrener Straßen bestehen vor allem im Bereich von Gebieten mit höherer Dichte an wertvollen und empfindlichen Lebensräumen und/oder mit günstigeren Voraussetzungen für die Entwicklung seltener und gefährdeter Lebensräume:

Aufgeführt werden hier Straßenverläufe, deren Schadstoffausstoß mit „mittel“ bis „hoch“ bewertet ist (vgl. Karte 2.2), soweit sie an Gebiete angrenzen oder durch Gebiete führen,

  • deren aktuelle Lebensraumqualität als „überwiegend mittel“, „hoch“ oder „sehr hoch“ eingestuft ist (vgl. Karte 1.4)
  • deren Entwicklungspotenzial für seltene und gefährdete Lebensräume in die Kategorien „bayernweit potenziell verbreitet, aber nicht häufig“ bis „bayernweit potenziell äußerst selten oder einzigartig“ fällt (vgl. Karte 1.4)
  • die A 7 führt von der Regionsgrenze im Nordwesten fast durchgehend bis Oberthulba durch höherwertige Gebiete, wobei nördlich Volkers ein Gebiet mit hoher aktueller Lebensraumqualität tangiert und nördlich Oberthulba der Neuwirthshauser Forst mit sehr hoher Lebensraumqualität über eine lange Strecke durchquert wird; zwischen Oberthulba und Elfershausen sind überwiegend Gebiete mittlerer Qualität betroffen; bei Elfershausen werden Gebiete mit sehr hoher Lebensraumqualität im Bereich des Rothzeller Berges tangiert und das Tal der Fränk. Saale gequert; östlich Fuchsstadt wird sowohl ein Gebiet mit hoher als auch ein Gebiet mit sehr hoher Lebensraumqualität tangiert; im weiteren Verlauf sind in mehreren Abschnitten Gebiete mit mittlerer Lebensraumqualität betroffen
  • die A 70 quert mit vielen Abschnitten Gebiete mit mittlerer Lebensraumqualität, jedoch in der Nähe des Maintals südlich Schonungen und östlich Knetzgau liegen Streckenabschnitte auch in Gebieten mit hoher Lebensraumqualität; südlich von Sand a. Main führt die Autobahn über eine längere Strecke durch Gebiete des Steigerwalds mit hoher Lebensraumqualität
  • die derzeit im Bau befindliche A 71 führt über kurze Strecken östlich Münnerstadt durch Gebiete mit sehr hoher und südwestlich Poppenlauer durch ein Gebiet mit hoher Lebensraumqualität, wodurch künftig Beeinträchtigungen durch Schadstoffe auftreten können; mit dem Fränk. Saaletal wird außerdem ein Gebiet mit hohem Biotopentwicklungspotenzial für seltene und gefährdete Lebensräume gequert; ansonsten sind entlang einer Teilstrecken einige Gebiete mit mittlerer Bedeutung betroffen
  • die B 19 verläuft zwischen Oberstreu und Unsleben im Streutal mit hier hoher Lebensraumqualität; im weiteren Verlauf nach Süden sind überwiegend Gebiete mit mittlerer Bedeutung, jedoch im Bereich des Fränk. Saaletals auch Gebiete mit hoher Lebensraumqualität betroffen; nördlich Münnerstadt werden Bereiche mit sehr hoher Lebensraumqualität tangiert, südlich Münnerstadt über lange Strecken sogar gequert; im weiteren Verlauf nach Süden werden abschnittsweise Gebiete mit mittlerer Lebensraumqualität gequert oder tangiert; lediglich im Süden wird nördlich von Essleben ein kleineres Gebiet mit hoher Lebensraumqualität tangiert
  • die B 279 verläuft von Schönau a.d. Brend am Brendtal entlang bis im Nordwesten von Brendlorenzen und betrifft damit südlich das Brendtal hier mit aktuell hoher Lebensraumqualität und nördlich das große Waldgebiet des "Wechterswinkeler Forsts" mit aktuell mittlerer Lebensraumqualität
  • die B 287 führt bei Hammelburg durch das Fränk. Saaletal mit hier hoher Lebensraumqualität, tangiert nordöstlich Fuchsstadt mit einer kurzen Teilstrecke ein Gebiet mit hoher Lebensraumqualität und südöstlich von Elfershausen ein Teilgebiet des sehr bedeutenden Wellenkalkgebietes; zwischen Euerdorf und Bad Kissingen sind mit dem Tal der Fränk. Saale und dem angrenzenden Euerdorfer Forst Gebiete teils mit hoher und teils mit mittlerer Lebensraumqualität betroffen
  • die B 286 führt westlich von Bad Kissingen durch ein großes Waldgebiet mit aktuell hoher Lebensraumqualität; südlich Bad Kissingen wird bei Arnshausen über eine kurze Strecke ein Gebiet mit hoher und teils sogar sehr hoher Lebensraumqualität tangiert; danach verläuft die Trasse bis kurz vor Oerlenbach teils in Gebieten mit mittlerer Bedeutung; südlich von Schweinfurt führt die B 286 nördlich und südlich von Schwebheim durch Waldgebiete mit sehr hoher Bedeutung; im weiteren Verlauf nach Süden wird nochmals ein kleinerer landesweit bedeutsamer Eichen-Hainbuchenwald durchquert und einige kleinere Gebiete mit hoher oder mittlerer Lebensraumqualität tangiert
  • die stark befahrene St 2292 tangiert oder durchquert nördlich Bad Kissingen bis Aschach über weite Strecken Gebiete mit hoher Lebensraumqualität
  • die viel befahrenen Streckenabschnitte der B 26 am Maintal entlang führen von Schweinfurt bis zur Kreuzung mit der B 303 und von Höhe Theres bis Zeil a. Main durchgehend durch oder entlang von Gebieten mit aktuell und/oder potenziell hoher Lebensraumqualität
  • der stark befahrener Abschnitt der B 303 quert das potenziell bedeutsame Werntal bei Niederwerrn
  • Flächenzerschneidung

Darstellung in Karte 3.3: Bereiche mit möglichen Beeinträchtigungen für Arten und Lebensräume durch bestehende und geplante Infrastruktureinrichtungen mit Barrierewirkungen

Dargestellt werden hier Straßenverläufe von Autobahnen, Bundesstraßen und viel befahrenen Staatsstraßen sowie Freileitungen, die durch Gebiete führen,

  • deren aktuelle Lebensraumqualität als "überwiegend mittel", "hoch" oder "sehr hoch" eingestuft ist (vgl. Karte 1.4)
  • deren Entwicklungspotenzial für seltene und gefährdete Lebensräume in die Kategorien "bayernweit potenziell verbreitet, aber nicht häufig" bis "bayernweit potenziell äußerst selten oder einzigartig" fällt (vgl. Karte 1.4)

Führen bestehende Verkehrsanlagen, insbesondere viel befahrene Straßen und Autobahnen durch Gebiete mit höherer Dichte an wertvollen und empfindlichen Lebensräumen oder durch Gebiete mit günstigeren Voraussetzungen für die Entwicklung seltener und gefährdeter Lebensräume, so kann dies für den Biotopverbund sehr nachteilige Zerschneidungseffekte mit sich bringen. In folgenden Gebieten bestehen in dieser Hinsicht hohe Beeinträchtigungsrisiken:

  • die A 7 durchschneidet bzw. liegt zwischen mehreren Gebieten mit sehr hoher und hoher Lebensraumqualität, z.B. über eine lange Strecke durch den Neuwirthshauser Forst, durch das Wellenkalkgebiet an der Fränk. Saale östlich Hammelburg; ansonsten werden auf dem überwiegenden Teil der Strecke Gebiete mit mittlerer Lebensraumqualität durchschnitten, erst im südlichen Teil der Strecke innerhalb der Region sind die Zerschneidungseffekte weniger gravierend; die Trasse durchschneidet mehrere wichtige Biotopverbundachsen, z.B. das Tal der Kleinen Sinn, das Sinntal, das Tal der Fränk. Saale und die "Wellenkalkachse"
  • die A 70 durchschneidet im Bereich dreier kurzer Abschnitte südlich Schonungen, bei Unter-/Obereuerheim und westlich Knetzgau sowie auf der gesamten Strecke durch den Steigerwald Gebiete mit hoher Lebensraumqualität; in Schweinfurt und im Bereich Ebelsfeld, Eltmann und Stettfeld durchschneidet die Trasse die landesweit bedeutsame Biotopverbundachse des Maintals und damit ein Gebiet mit hohem Entwicklungspotenzial für seltene und gefährdete Lebensräume; als weitere wichtige Biotopverbundachse wird der Steigerwaldtrauf gequert; ansonsten durchschneidet die Trasse nur an einigen wenigen Streckenabschnitten Gebiete mit mittlerer Lebensraumqualität, allerdings führt sie zwischen Schweinfurt und Haßfurt über lange Strecken durch Gebiete mit einem hohen Entwicklungspotenzial
  • die derzeit im Bau befindliche A 71 durchschneidet nur über kurze Strecken östlich Münnerstadt ein Gebiet mit sehr hoher und südwestlich Poppenlauer ein Gebiet mit hoher Lebensraumqualität; an wichtigen Biotopverbundachsen werden das Bahratal bei Oberstreu, das Fränk. Saaletal bei Hollstadt, das Lauertal bei Münnerstadt, das Werntal bei Poppenhausen und Kronungen gequert; ansonsten werden mit mehreren Abschnitten Gebiete mit mittlerer Bedeutung durchschnitten
  • die B 285 durchschneidet im Streutal mehrere Gebiete mit hoher Lebensraumqualität und damit eine wichtige Biotopverbundachse - allerdings meist nur randlich; ansonsten führt sie auf dem überwiegenden Teil der Strecke zwischen nördlicher Regionsgrenze und Mellrichstadt durch Gebiete mit mittlerer Bedeutung
  • die B 19 durchschneidet südlich von Mellrichstadt zwischen Oberstreu und Unsleben zweimal das Streutal, unmittelbar südlich Unsleben das Elsbachtal und in Bad Neustadt a.d. Saale das Tal der Fränk. Saale und damit Gebiete mit aktuell hoher Lebensraumqualität und hoher Bedeutung als Biotopverbundachsen; südlich von Münnerstadt führt die Trasse über eine lange Strecke durch das Waldgebiet "Münnerstädter Wald" im Wellenkalk mit sehr hoher Lebensraumqualität; im weiteren Verlauf nach Süden bis zur Regionsgrenze führen mehrere Abschnitte durch Gebiete mit mittlerer Bedeutung, an einigen Stellen kommt die Barrierewirkung der Trasse auch aufgrund ihrer Lage zwischen hoch- bzw. höherwertigen Gebieten zum Tragen, z.B. südlich Poppenhausen oder südlich Werneck; auf der Strecke südlich der Fränk. Saale werden mit dem Lauertal, dem Wellenkalkgebiet und dreimal dem Werntal wichtige Biotopverbundachsen durchschnitten
  • die B 279 im Bereich der westlichen Regionsgrenze und Bischofsheim durchschneidet bzw. liegt zwischen mehreren Gebieten mit hoher und sehr hoher Lebensraumqualität; im weiteren Verlauf Richtung Bad Neustadt a.d. Saale führt sie am Brendtal entlang und beeinträchtigt damit den räumlichen Kontakt zu den angrenzenden Gebieten mit überwiegend mittlerer Bedeutung; zwischen Bad Neustadt a.d. Saale und der Regionsgrenze im Südosten werden über weite Strecken Gebiete mit mittlerer Lebensraumqualität durchschnitten, in einigen wenigen Fällen wird der räumliche Bezug zu angrenzenden hochwertigen Gebieten behindert; auf dieser Strecke werden mit Querungen des Fränk. Saaletals und des Baunachtals wichtige Biotopverbundachsen durchschnitten
  • die B 27 durchschneidet nordwestlich von Bad Brückenau ein Gebiet mit hoher Lebensraumqualität und auf der ganzen Strecke durch den Neuwirthshauser Forst ein Gebiet mit sehr hoher Lebensraumqualität; nördlich von Hammelburg kommt ihre Barrierewirkung innerhalb des sehr hochwertigen Wellenkalkgebietes nördlich der Fränk. Saale zum Tragen; ansonsten werden auf dem überwiegenden Teil der Strecke Gebiete mit mittlerer Lebensraumqualität durchschnitten, davon weisen einige Gebiete, vor allem nördlich von Bad Brückenau ein hohes Entwicklungspotenzial für seltene und gefährdete Lebensräume auf; mit dem Kleinen Sinntal, dem Sinntal, dem Schondratal und dem Tal der Fränk. Saale werden wichtige Biotopverbundachsen gequert
  • die B 287 durchschneidet über eine kurze Strecke südöstlich Elfershausen und über eine lange Strecke nordöstlich von Bad Kissingen das Wellenkalkgebiet mit sehr hoher Lebensraumqualität und wichtiger Biotopverbundfunktion; im Bereich des Fränk. Saaletals bei Hammelburg und südlich von Bad Kissingen führt die Trasse mehrmals durch Gebiete mit hoher Lebensraumqualität und durchschneidet die überregional bedeutsame Biotopverbundachse des Fränk. Saaletals
  • die B 286 führt bei Bad Brückenau durch das Sinntal und westlich von Bad Kissingen durch ein großes Waldgebiet und quert damit Gebiete mit hoher Lebensraumqualität; ansonsten werden auf dem überwiegenden Teil dieser Strecke Gebiete mit mittlerer Lebensraumqualität durchschnitten; südlich Bad Kissingen bei Arnshausen liegt die Trasse zwischen Gebieten mit hoher und teils sogar sehr hoher Lebensraumqualität; danach verläuft die Trasse bis kurz vor Oerlenbach teils in Gebieten mit mittlerer Bedeutung; südlich von Schweinfurt werden nördlich und südlich von Schwebheim Waldgebiete mit sehr hoher Bedeutung durchschnitten; im weiteren Verlauf nach Süden wird nochmals ein kleinerer landesweit bedeutsamer Eichen-Hainbuchenwald durchquert; weite Teile der Strecke südlich von Schweinfurt durchschneiden Gebiete mit einem höheren Entwicklungspotenzial aufgrund seltener Ausprägungen der Potentiellen Natürlichen Vegetation
  • die B 26 durchschneidet nahezu auf der ganzen Strecke zwischen Schweinfurt und östlicher Regionsgrenze Gebiete mit hohem, teils sogar sehr hohem Entwicklungspotenzial für seltene und gefährdete Lebensräume; über weite Teile dieser Strecke wirkt die Trasse als Barriere zwischen dem Maintal und den angrenzenden Maintalhängen, im Osten vor allem zu den benachbarten wertvollen Hangbereichen der Haßberge und des Steigerwaldes; mit dem Maintal wird zwischen Ebelsbach und Eltmann eine landesweit bedeutsame Biotopverbundachse durchschnitten; westlich von Schweinfurt führt die B 26 nur über ein kurzes Stück an der Regionsgrenze durch ein Gebiet mit mittlerer Lebensraumqualität und mit dem Werntal wird eine Biotopverbundachse (mit aktuelle geringer Lebensraumqualität) gequert
  • die B 303 durchschneidet im Westen von Sömmersdorf ein Gebiet mit mittlerer Lebensraumqualität und bei Niederwerrn mit dem Werntal eine wichtige Biotopverbundachse (mit aktuelle geringer Lebensraumqualität); südöstlich von Hofheim i.Ufr. wird über eine kurze Strecken ein Gebiet mit hoher Lebensraumqualität durchschnitten; ansonsten führt die B 303 zwischen Maintal und östlicher Regionsgrenze auf dem überwiegenden Teil durch Gebiete mit allenfalls mittlerer Bedeutung; im Bereich des Maintals, Nassachtals, Haßbergetraufs und Baunachtals werden wichtige Biotopverbundachsen durchschnitten
  • auch einige Staatsstraßen durchschneiden Gebiete mit sehr hoher und hoher Bedeutung, so z. B. im Bereich der Langen Rhön, der Haßberge und des Steigerwalds; Biotopverbundachsen, vor allem Täler und Gebiete mit mittlerer Lebensraumqualität werden in der ganzen Region an vielen Stellen von Staatsstraßen durchschnitten

An zahlreichen weiteren Stellen werden Talräume und andere bedeutende Biotopverbundachsen sowie wertvolle Gebiet durch Staats- und Kreisstraßen gequert, wodurch wichtige Funktionsbeziehungen innerhalb des Biotopverbundes unterbrochen oder zumindest in ihrer Funktion eingeschränkt werden können.

Durch geplante Verkehrsanlagen sind Beeinträchtigungsrisiken aufgrund von Zerschneidungseffekten insbesondere in folgenden Bereichen der Region zu erwarten:

  • die geplante neue Bundesstraße zwischen Bad Neustadt und Wülfershausen a.d. Saale durchschneidet im Fränk. Saaletal einen Bereich mit kleinflächigen Vorkommen regional und überregional bedeutsamer Lebensräume und insgesamt ein Gebiet mit hohem Entwicklungspotenzial für seltene und gefährdete Lebensräume sowie eine überregional bedeutsame Biotopverbundachse; ansonsten führt sie überwiegend durch Gebiete mit mittlerer Lebensraumqualität
  • die geplante Ortsumgehung bei Oberweißenbrunn führt auf der ganzen Strecke durch ein Gebiet mit hoher Lebensraumqualität
  • die geplante Ortumgehung von Mellrichstadt durchschneidet im Nordosten und im Osten zwei Gebiete mit hoher Lebensraumqualität

Wasserwirtschaft / Wasserbau

  • Ausbau von Fließgewässern,
  • Hochwasserfreilegung

Aufgrund der bestehenden Staustufen im Maintal ist die Abfluss- und Grundwasserdynamik nachhaltig verändert. Querbauwerke am Main (6 Staustufen), der Fränkischen Saale (zahlreiche Mühlenwehre und Abstürze) und vieler anderer Fließgewässer reduzieren die biologische Durchgängigkeit dieser Gewässer erheblich. 1992 existierten in der Region Main-Rhön 152 Wasserkraftwerke (BSLU 1994)! Begradigungen und Uferverbauungen beeinträchtigen die ökologische Funktionsfähigkeit dieser Gewässer zusätzlich. Geplante Ausbaumaßnahmen (Vertiefungen, Abflachung von Kurvenradien) der Bundeswasserstraße Main werden diese weiter reduzieren (z.B. Verlust von Altarmen und Buhnenfeldern).

Infolge geplanter Maßnahmen zum Hochwasserschutz können sich Beeinträchtigungen der ökologischen Funktionsfähigkeit der Fließgewässer und der Aue und damit der Standortqualität ergeben; mit der Reduzierung der Überschwemmungsfläche kann der Verlust bzw. eine Veränderung typischer Auelebensräume sowie die Beeinträchtigung des Biotopentwicklungspotenzials verbunden sein. Laut Regionalplan sind Hochwasserschutzmaßnahmen und etwaige Ausbaumaßnahmen an Gewässern für eine Reihe von flußnahen Orten und Ortsteilen an Aschach, Brend, Main, Riedbach, Streu, Wern und an der Fränkischen Saale geplant. Künftig sind weitere Maßnahmen an Main, Zeller Bach und gehäuft an der Fränkischen Saale vorgesehen. In Bau sind derzeit Hochwasserschutzmaßnahmen am Ebelsbach (Dörflis) und an der Fränkischen Saale (Hollstadt, Wülfershausen).

Ver-/Entsorgung

  • Freileitungen

Darstellung in Karte 3.3: Mögliche Beeinträchtigungen durch bestehende und geplante Infrastruktureinrichtungen mit Barrierewirkung

Vor allem in Gebieten, die für seltene und gefährdete Vogelarten sowie für den Vogelzug von Bedeutung sind, können Freileitungen zu erheblichen Beeinträchtigungen führen; in der Region trifft dies vor allem für folgende Leitungstrassen zu:

  • Maintalquerungen südlich Schweinfurt, nördlich Garstadt, westlich Zeil a. Main und Sand a. Main
  • im Verlauf des Maintals östlich von Haßfurt und im Bereich Ebelsbach, Eltmann, Stettfeld verlaufen mehrere Leitungstrassen im Maintal - teils auch quer zum Tal
  • südlich Stettfeld nahezu durchgehend bis an die Regionsgrenze

In folgenden Tälern der Region, die in der Regel für viele Arten als Wanderkorridore fungieren (z.B. Austausch zwischen verschiedenen Vogel-Lebensräumen), liegt eine Beeinträchtigungsrisiko durch querende Hochspannungsleitungen vor:

  • Elsbachtal bei Bastheim
  • Braidbachtal zwischen Braidbach und Geckenau
  • Fränk. Saaletal südlich Bad Bocklet- Lauertal nordöstlich von Stadtlauringen
  • Nassachtal nördlich Lendershausen- Werntal südlich Geldersheim
  • Baunachtal bei Ebern
  • Itztal nördlich Gleusdorf

Auch in einigen Gebieten, in denen bezüglich der Biotopverbundsituation bereits gute Ausgangsbedingungen vorliegen (Gebiete mit aktuell hoher oder sehr hoher Lebensraumqualität), können bestehende oder geplante Freileitungen zu nachteiligen Zerschneidungseffekten führen:

  • längeres Teilstück in Nord-Süd-Richtung zwischen Oberelsbach und Ostheim
  • nordöstlich Bad Brückenau über lange Strecke durch die Schwarzen Berge bis kurz vor Waldfenster
  • Gebiet nordöstlich von Stadtlauringen
  • nordöstlich Nüdlingen, dann in Nord-Süd-Richtung entlang der B 19
  • längerer Streckenabschnitt südöstlich Hammelburg
  • südöstlich Grettstadt innerhalb eines landesweit bedeutsamen Eichenhainbuchenwalds
  • westlich Ebelsbach durch südexponierte Maintalhänge

In zahlreichen weiteren Fällen führen Freileitungen durch Gebiete, in denen oftmals bereits Ansätze eines Biotopverbundes mit den entsprechenden Wanderbeziehungen und Austauschprozessen von Arten vorliegen (Gebiete mit aktuell "mittlerer" Lebensraumqualität), so dass es auch hier zu nachteiligen Barrierewirkungen kommen kann, z.B.:

  • südlich Burghardroth und südlich Frauenroth in West-Ost-Richtung, nördlich Aschach, südlich Bad Bocklet nördlich Rödelmeier und Eichenhausen, südwestlich Wülfershausen und kleine Abschnitte nordwestlich und südwestlich Kleineibstadt
  • lange Teilstrecke zwischen Kleinbardorf und Stadtlauringen, im weiteren Verlauf zwischen Aidhausen und Kerbfeld
  • Teilstück südöstlich Bad Kissingen und Richtung Oerlenbach, Teilstück südwestlich Oerlenbach und westlich Ebenhausen
  • Teilstück zwischen Euerbach und westlich Geldersheim
  • Teilstück nordwestlich und nördlich Wasserlosen
  • Teilstück bei Gauaschach in West-Ost-Richtung und kurzes Stück südlich davon an der Regionsgrenze
  • sehr lange Strecken südlich Schweinfurt führen durch Gebiete, die aufgrund einer bayernweit seltener Ausprägungen der Potentiellen Natürlichen Vegetation zumindest potenziell bedeutsam oder sogar sehr bedeutsam sind
  • im Steigerwald nahe der östlichen Regionsgrenze südlich Dippach in Nord-Süd-Richtung von Stettfeld her kommend - nördlich Ebelsbach in nordöstlicher Richtung mit Querung des Lautertals
  • weitere Strecke nördlich Ebern und im weiteren Verlauf östlich Ebern zur Regionsgrenze
  • Deponien

Die von Deponien ggf. ausgehenden Beeinträchtigungen müssen einzelfallbezogen festgestellt werden.

(Die Deponien sind in Karte 2.2 dargestellt)

Rohstoffabbau

  • geplante Flächenverluste

Darstellung in Karte 3.3: Mögliche Beeinträchtigung der aktuellen Lebensraumqualität und des Entwicklungspotenzials für seltene und gefährdete Lebensräume durch geplante Flächenverluste (Abbau)

Dargestellt werden hier in Aufstellung befindliche Vorrang und Vorbehaltsflächen für Rohstoffabbau (vgl. Karte 2.2) sofern sie in Gebieten liegen,

  • deren aktuelle Lebensraumqualität als „überwiegend mittel“, „hoch“ oder „sehr hoch“ eingestuft ist (vgl. Karte 1.4)
  • deren Entwicklungspotenzial für seltene und gefährdete Lebensräume in die Kategorien „bayernweit potenziell verbreitet, aber nicht häufig“ bis „bayernweit potenziell äußerst selten oder einzigartig“ fällt (vgl. Karte 1.4)

In Aufstellung befindliche Vorrang- bzw. Vorbehaltsgebiete für den Rohstoffabbau, deren Realisierung zu Beeinträchtigungen der aktuellen Lebensraumqualität oder des Entwicklungspotenzials für seltene und gefährdete Lebensräume führen kann, liegen

  • in der Hohen Rhön nördlich Bischofsheim und nordöstlich von Gilnolfs
  • in der Südrhön nördlich Elfershausen
  • im Grabfeldgau nordöstlich Frickenhausen, südlich Mellrichstadt und kleinflächig östlich Mittelstreu sowie östlich Poppenlauer und kleinflächig östlich Stadtlauringen
  • großflächig außerdem in nordöstlichen Grabfeldgau im Raum Bad Königshofen und im Umfeld von Hofheim i. Ufr. westlich des Haßbergetraufs
  • in den Wern-Lauer-Platten südlich Bad Neustadt im Norden und Süden von Strahlungen und sehr großflächig im Süden und Südosten von Hammelburg und kleinflächig östlich Pfersdorf und südöstlich Wasserlosen
  • in den Gäuplatten im Maindreieck südöstlich von Schwanfeld nahe der Regionsgrenze
  • im Maintal kleinflächig südlich Schweinfurt sowie in mehreren Gebieten des Maintals zwischen Obertheres und östlicher Regionsgrenze
  • im Steigerwaldvorland großflächig im Raum Grettstadt – Sulzheim und mehrere Gebiete im Vorland des Steigerwaldtraufs sowie kleinflächig im Bereich des nördlichen Seigerwaldtraufs südlich Sand a. Main und Eltmann
  • im Steigerwald sehr kleinflächig nördlich des Aurachtals bei Kirchaich
  • in den Haßbergen im Umfeld des Ebelsbachtals
  • im Itz-Baunach-Hügelland großflächig östlich Maroldsweisach (Zeilberg) sowie in 3 sehr kleinen Bereichen nordöstlich Burgpreppach, nordwestlich Untermerzbach und südlich Albersdorf

Erholung/Fremdenverkehr

  • Mechanische Be-lastung,
  • Verlärmung,
  • Eutrophierung von Badegewässern,
  • Störwirkung über Spaziergänger/hohe Besucherfrequenzen

Darstellung in Karte 3.3: Mögliche Beeinträchtigung durch intensive Freizeitnutzung

Zeitweise hohe Beeinträchtigungen für Arten- und Lebensgemeinschaften sind durch intensive Badenutzung und Wassersport sind aufgrund ihrer Lage in bedeutsamen Gebieten im Bereich folgender Gewässer anzunehmen (in einigen Fällen sind jedoch vor Ort bereits Vorkehrungen zur räumlichen Trennung von Wassersport und Naturschutz getroffen):

  • kleiner See südlich Nassach
  • kleiner See östlich Goßmannsdorf
  • kleiner See nordöstlich Altershausen
  • Baggersee nördlich Grafenrheinfeld
  • Baggersee südlich Obertheres, westlich Wonfurt im Maintal
  • Baggersee nördlich Sand a. Main
  • Ellertshäuser See

Ein großes Störpotenzial vor allem für die Tierwelt ist außerdem mit dem Paddeln auf der Fränkischen Saale verbunden. An manchen Tagen ist die Frequentierung derart hoch, dass mit hohen Beeinträchtigungen, z.B. der wassergebundenen Vogelarten, zu rechnen ist.

Bei folgenden Erholungs- und Freizeiteinrichtungen ist aufgrund der aktuell hohen Lebensraumqualität oder des besonderen Entwicklungspotenzials des betroffenen Gebietes von einem erhöhten Störpotenzial auszugehen:

  • Campingplatz bei Hillenberg auf dem Schlossberg, südwestlich Hausen und nordwestlich Roth in der Langen Rhön
  • Feriensiedlung südwestlich Ostheim
  • Wochenendsiedlung östlich Oberelsbach, nordwestlich Oberwaldbehrungen
  • Campingplatz nordöstlich Bastheim, nordwestlich Frickenhausen
  • Campingplatz am Ostrand von Oberwildflecken- Campingplatz östlich Riedenberg (Schwarze Berge)
  • Jugendzeltplatz weiter östlich von Riedenberg (Schwarze Berge), westlich Langenleiten, an der Ostseite des Totnansberges
  • Campingplatz südlich Unterleichtersbach
  • geplante Freizeitanlage südlich Steinach im Tal der Fränk. Saale
  • Golfplatz südlich Bad Kissingen im Tal der Fränk. Saale
  • Campingplatz unmittelbar nordöstlich Münnerstadt
  • Feriensiedlung südöstlich Sulzfeld
  • Freizeitanlage südlich Thulba im Thulbatal
  • Campingplatz nördlich Ellertshausen am Ostrand des Ellertshäuser Sees
  • Campingplatz nordöstlich Hofheim i. Ufr.
  • Campingplatz bei Sand a. Main
  • Campingplatz nordwestlich Untermerzbach, südöstlich Wüstenwelsberg

Im Naturschutzgebiet "Reiterswiesener Höhe Häuserlohwäldchen" östlich von Bad Kissingen kommt es im Bereich der ehemaligen Hawk-Stellung und des ehemaligen Flugplatzes zu Beeinträchtigungen der Tier- und Pflanzenwelt (z.B. der stark gefährdeten Heidelerche) durch "Outdoor-Events" (Geländefahrzeuge, Kfz-Tests, Musikveranstaltungen).


 

Vorige SeiteSeitenanfangNächste Seite