6.4 Ziele Arten und Lebensräume

Ziele für einzelne --> Teilräume

 

Spessart, Südrhön (14)
(Südrhön – 140)

 


Gebiete mit hervorragender und besonderer Bedeutung für die Sicherung und Entwicklung von Lebensräumen und deren Arten

A 14.1

Im Tal der Fränkischen Saale sollen die Bereiche mit hoher Lebensraumqualität und insbesondere die überregional bis landesweit bedeutsamen Biotope gesichert werden. Darüber hinaus soll das Tal in seinem gesamten Verlauf aufgrund seines hohen Entwicklungspotenzials für seltene und gefährdete Lebensräume und seiner überregionalen Bedeutung als Biotopverbundachse insbesondere mit folgenden Zielsetzungen optimiert und weiter entwickelt werden:

  • Einrichtung von Pufferzonen um schutzwürdige und empfindliche Lebensräume
  • Minderung von Barrierewirkungen innerhalb des Fließgewässerkontinuums
  • Förderung naturbetonter Biotope und extensiver Nutzungsformen zur Stärkung der biologischen Verbundwirkung
 

Der Flusslauf ist durch zahlreiche Wehre für Mühlen und Elektrizitätswerke seit langer Zeit gestaut; eine biologische Durchgängigkeit ist damit nicht gegeben, doch befinden sich zwischen den Querbauwerken immer wieder längere Fließstrecken. Fast durchgängig wird die Saale von Ufergehölzen gesäumt. Durch Verbesserung der Wasserqualität konnten die Lebensbedingungen für viele typische Fliegewässerarten verbessert werden.
Wegen regelmäßiger Frühjahrsüberschwemmungen wird die Aue durchgehend als Grünland genutzt. Allerdings sind die Wiesen meist entwässert und intensiv bewirtschaftet. Dennoch sind die ausgedehnten Grünlandbereiche und vor allem die noch verbliebenen Nass- und Feuchtwiesen wichtiger Lebensraum für wiesenbrütende Vogelarten (z.B. Kiebitz, Schafstelze, Wachtelkönig). Nur an wenigen Stellen sind naturnahe Auefeuchtgebiete wie Seggenriede und Röhrichte erhalten geblieben; sie dienen als Brutgebiete für Bekassine, Braunkehlchen, Grauammer. Ursprüngliche Auelebensräume wie Auwälder und Altwässer sind kaum mehr vorhanden. Die höher gelegenen Terrassen außerhalb der Aue werden nahezu durchgehend ackerbaulich genutzt und sind an naturbetonten Strukturen verarmt.
Landesweite Bedeutung kommt in der Saaleaue den letzten Resten natürlicher Salzvegetation in Bayern zu. Durch frühere Quellfassung, intensive Grünlandnutzung und in die Aue vordringende Bebauung wurden sie auf mehr oder weniger kleine Restbestände, vor allem an Grabenrändern, zurückgedrängt.
Die Funktion des Saaletals als überregional bedeutsame Biotopverbundachse ist durch Siedlungen, Verkehrswege, Verbauungen und Ackerflächen teils erheblich beeinträchtigt. Besonders wichtig ist demnach die Verbesserung des Saaletales in seiner Funktion als ökologisch bedeutsamer Lebensraum und zugleich als Wander- und Ausbreitungskorridor zwischen Rhön, Grabfeldgau und Maintal. Dazu ist die Förderung auetypischer Lebensräume und standortangepasster, extensiver Nutzungsformen ebenso von Bedeutung wie die Optimierung der Saale und insbesondere auch ihrer biologischen Durchgängigkeit (z.B. durch Umgehungsgerinne, Fischaufstiegshilfen).
Der Flusslauf ist durch zahlreiche Wehre für Mühlen und Elektrizitätswerke seit langer Zeit gestaut; eine biologische Durchgängigkeit ist damit nicht gegeben, doch befinden sich zwischen den Querbauwerken immer wieder längere Fließstrecken. Fast durchgängig wird die Saale von Ufergehölzen gesäumt. Durch Verbesserung der Wasserqualität konnten die Lebensbedingungen für viele typische Fliegewässerarten verbessert werden.
Wegen regelmäßiger Frühjahrsüberschwemmungen wird die Aue durchgehend als Grünland genutzt. Allerdings sind die Wiesen meist entwässert und intensiv bewirtschaftet. Dennoch sind die ausgedehnten Grünlandbereiche und vor allem die noch verbliebenen Nass- und Feuchtwiesen wichtiger Lebensraum für wiesenbrütende Vogelarten (z.B. Kiebitz, Schafstelze, Wachtelkönig). Nur an wenigen Stellen sind naturnahe Auefeuchtgebiete wie Seggenriede und Röhrichte erhalten geblieben; sie dienen als Brutgebiete für Bekassine, Braunkehlchen, Grauammer. Ursprüngliche Auelebensräume wie Auwälder und Altwässer sind kaum mehr vorhanden. Die höher gelegenen Terrassen außerhalb der Aue werden nahezu durchgehend ackerbaulich genutzt und sind an naturbetonten Strukturen verarmt.
Landesweite Bedeutung kommt in der Saaleaue den letzten Resten natürlicher Salzvegetation in Bayern zu. Durch frühere Quellfassung, intensive Grünlandnutzung und in die Aue vordringende Bebauung wurden sie auf mehr oder weniger kleine Restbestände, vor allem an Grabenrändern, zurückgedrängt.
Die Funktion des Saaletals als überregional bedeutsame Biotopverbundachse ist durch Siedlungen, Verkehrswege, Verbauungen und Ackerflächen teils erheblich beeinträchtigt. Besonders wichtig ist demnach die Verbesserung des Saaletales in seiner Funktion als ökologisch bedeutsamer Lebensraum und zugleich als Wander- und Ausbreitungskorridor zwischen Rhön, Grabfeldgau und Maintal. Dazu ist die Förderung auetypischer Lebensräume und standortangepasster, extensiver Nutzungsformen ebenso von Bedeutung wie die Optimierung der Saale und insbesondere auch ihrer biologischen Durchgängigkeit (z.B. durch Umgehungsgerinne, Fischaufstiegshilfen).

A 14.2

Die strukturreichen Steilhänge des Fränkischen Saaletals mit sehr bedeutsamen Trockenstandorten und wertvollen naturnahen Wäldern sollen erhalten, optimiert und zu durchgängigen Biotopverbundsystemen aus Mager-Trocken-Lebensräume weiter entwickelt werden. Trotz der zum Teil ebenfalls sehr wertvollen Wälder kommt der Offenhaltung magerer Grünlandgesellschaften sowohl für den Schutz bestehender Lebensräume als auch für die Optimierung des Biotopverbundes eine zentrale Bedeutung zu.

 

Die Steilhänge des Fränkischen Saaletals sind mit Hecken, schmalen Hangwaldstreifen und Obstbaumreihen reich strukturiert. Vor allem entlang des südlichen Verlaufs der Saale im Naturraum werden die Schichten des Unteren Muschelkalks, hier in Form der Wellenkalksteilstufe angeschnitten (siehe Ziel A 13.12 „Wellenkalkgebiet südlich der Fränkischen Saale“), insbesondere hier treten hochwertigste Trockenstandorte auf. Im Bereich mit anstehendem Buntsandstein kommen bodensaure Magerrasen fragmentarisch als schmale Raine, Ranken, Heckensäume oder an Waldrändern vor; ausreichend große, zusammenhängende Flächen mit Magerrasen (Schaftriften) und Streuobstbeständen gibt es nur im Raum Aschach und östlich Aura. Außerdem stocken an den Hängen, die teils mit Sandsteinblöcken überrollt sind, naturnahe Wälder mit hohen Kiefer- und Eichenanteilen. Diese Wälder weisen ebenfalls viele bedeutsame Artenvorkommen auf. Am Quästenberg mit Schluchtwäldern auf steilen nordexponierten Saalehängen und älteren, kieferndominierten Wäldern wurden in den Kiefernaltbeständen bis vor wenigen Jahren noch Auerhühner beobachtet.
Hoher Handlungsbedarf zeichnet sich an den Talhängen der Fränkischen Saale vor allem in der Optimierung und Weiterentwicklung des Biotopverbunds der Mager-Trocken-Lebensräume ab.

A 14.3

Das Sinntal in seinem Verlauf durch den Sandsteinspessart sowie das Elsbachtal und das Brendtal in der Südrhön einschließlich unmittelbar angrenzender Gebiete mit hohem Anteil wertvoller Lebensräume und bedeutender Standorte sollen in ihrer hohen Lebensraumqualität erhalten, optimiert und weiter entwickelt werden.

 

Den hier überwiegend grünlandgenutzten Bachtälern kommt größte naturschutzfachliche Bedeutung zu. Die Fließgewässer gelten durchwegs als überregional oder regional bedeutsam. Dies begründet sich neben ihrer in vielen Abschnitten noch bestehenden Naturnähe insbesondere auch auf den räumlichen Bezug zu den oligotrophen Oberläufen im Bereich der Hohen Rhön. In den überwiegend grünlandgenutzten Auen liegen neben vereinzelten Auwaldresten auch Altwasserbereiche, Überschwemmungstümpel und vereinzelt auch Teichgruppen mit bedeutsamen Amphibien- und Libellenvorkommen. Als eine Besonderheit unter den Biotopen ist z.B. das Massenvorkommen der Schachblume auf den Sinnwiesen unterhalb Zeitlofs (Naturschutzgebiet) anzuführen. Die genannten Fließgewässer und ihre Auenfunktionsräume befinden sich abschnittsweise jedoch auch in suboptimalem Zustand; so ist beispielsweise das Brendtal durch enge Bebauung in Bad Neustadt stark eingeengt. Im Rahmen sich bietender Möglichkeiten (z.B. Aufgabe von Wohn- oder Wirtschaftsraum) soll sukzessive versucht werden, die Lebensraum- und Verbund-Funktion solcher Abschnitte zu stärken. Auch die Talhänge und einige unmittelbar angrenzende Gebiete zeichnen sich teils durch hohen Strukturreichtum und bemerkenswerte Artenvorkommen aus.
Vorrangige Ziele sind die Erhaltung und Optimierung der Bäche und ihrer Auen als Biotopverbundsystem für Arten der Fließ- und Stillgewässer und extensiv genutzter Wiesen. Ebenso sollten die Barrierewirkungen durch Siedlungen-, Freizeit- und sonstige Infrastruktureinrichtungen innerhalb der Täler gemindert werden. In den angrenzenden strukturreichen Gebieten und an den Talhängen soll vor allem der Biotopverbund für gehölzbetonte Lebensräume und für Mager-Trockenlebensräume gestärkt und durch extensive Nutzungsformen gefördert werden.

A 14.4

Der Unterlauf des Lauertals in der Südrhön soll zu möglichst durchgängig grünlandgenutzten Auen mit hohem Anteil an extensiven Nutzungsformen und naturnahen Biotopen entwickelt werden.

 

In den Abschnitten des Lauertals, die zum Naturraum Südrhön gehören, liegen noch größere Grünlandbereiche, in denen zum Teil auch wiesenbrütende Vogelarten vorkommen. Regional bedeutsame Feucht-/Nasswiesenbereich liegen im Bereich der Mündung in die Fränkische Saale. Typische und allgemein selten gewordene Arten der Feuchtgebiete wie Bekassine, Braunkehlchen, Sumpfschrecke oder Trollblume sind hier noch vertreten. Die Lauer zeigt über lange Abschnitte einen naturnahen Verlauf mit Ufergehölzsaum und gilt hier aus naturschutzfachlicher Sicht als regional bedeutsam.
Neben der Erhaltung der naturnahen Fließgewässerabschnitte und Auenbiotope sollte die Lauer in ihrem gesamten Verlauf optimiert, die Durchgängigkeit erhöht und im Bereich breiter Uferzonen eine naturnahe Entwicklung gefördert werden. Der Anteil extensiv genutzter Wiesen und naturnahe Biotope in der Aue sollte für die Verbesserung der Biotopverbundsituation erhöht werden (siehe auch Ziele zum Lauertal im Bereich der Mainfränkischen Platten: A 13.8 und A 13.9).

A 14.5

Die wertvollen Talräume des Kellersbach- und Premich- sowie des Schmalwasserbachtals einschließlich ihrer Nebentäler und wertvollen Bereiche im Einzugsgebiet der Oberläufe sollen erhalten, optimiert und weiter entwickelt werden. Mit hoher Priorität sollen dabei die bayernweit seltenen Lebensgemeinschaften oligotropher Fließgewässer in Bachoberläufen und Quellen gesichert werden. Die Talräume sollen offengehalten und Waldbegründungen sowie Verbrachungen vermieden werden.

 

Der Kellersbach (Unterlauf = Premich) und der Schmalwasserbach stellen noch naturnah erhalten gebliebene Mittelgebirgsbäche mit steinigem bis sandigem Gewässerbett und überwiegend durchgehendem Erlen-Weiden-Hochstaudensaum in schmalen Wiesentälern dar. Die Auen sind geprägt von Grünland unterschiedlicher Nutzungsintensität, Brachen, Feuchtgebüsch und kleinen Auwaldresten. Der Wert der Grünlandkomplexe ergibt sich vor allem aus dem Vorkommen besonderer Arten und Pflanzengesellschafen, der hohen Strukturvielfalt sowie aus der Flächengröße und Vernetzung. Die großflächigsten Feucht- und Nasswiesen sind im Schmalwassertal erhalten. Die naturschutzfachlich hohe Wertigkeit der Gewässer wird außerdem durch das Vorkommen seltener und gefährdeter Fisch- und Libellenarten begründet. Die Qualität der Auenlebensräume ist allerdings durch die Brache- und Aufforstungsproblematik bedroht.
Die naturnahen Bachläufe einschließlich ihrer Auen mit extensiv genutztem Feuchtgrünland und naturnahen Feuchtwäldern sowie ihrer Quellgebiete sind dringend zu erhalten.

A 14.6

Das hohe Entwicklungspotenzial für seltene und gefährdete Lebensräume im Aschachtal und dessen weiteren Umfeld soll gefördert und die Lebensraumqualität des Gebiets weiter entwickelt werden. Im Bereich der Oberläufe und Quellen sollen dabei mit hoher Priorität die bayernweit seltenen Lebensgemeinschaften oligotropher Fließgewässer gesichert werden.

 

Die Aschach entspricht einem noch naturnah erhalten gebliebenen Mittelgebirgsbach mit steinigem bis sandigem Gewässerbett, überwiegend durchgehendem Erlen-Weiden-Hochstaudensaum in schmalem Wiesental. Die Aue ist geprägt von Grünland unterschiedlicher Nutzungsintensität, Brachen, Feuchtgebüsch und kleinen Auwaldresten. Die angrenzenden, teils bewaldeten Hanglagen weisen aufgrund der standörtlichen Situation und der Verbundlage ein hohes Entwicklungspotenzial für seltene und gefährdete Arten auf, so dass die guten Ausgangsbedingungen für eine weitere Entwicklung und Optimierung der Lebensraumqualität genutzt werden sollten. Mit hoher Priorität sollte auch der Bachlauf einschließlich seiner Auen und Quellgebiete als Lebensraum für Arten oligotropher Fließgewässer, extensiv genutzten Feuchtgrünlands und naturnaher Feuchtwälder erhalten werden.

A 14.7

Die hohe Lebensraumqualität des Thulbatals und seiner Nebenbäche soll erhalten, optimiert und weiter entwickelt werden. Als Zielsetzung gilt dabei die Förderung eines durchgängigen Biotopverbundsystems bestehend aus gewässer- und auetypischen Lebensräumen.

 

Der Thulba mit ihren Nebenbächen (Lautsbach, Thülbingsbach, Lauter, Embach, Wiesenbachsgraben) kommt aus naturschutzfachlicher Sicht regionale Bedeutung zu. Neben naturnahen Bachabschnitten kommen aber, vor allem im Unterlauf, auch beeinträchtige Fließstrecken und Auenabschnitte vor. Im Thulbatal liegen ausgedehnte Wiesenkomplexe mit feuchten Mähwiesen, Nasswiesen und Hochstaudenfluren, die teilweise noch eine gute Verbundlage aufweisen. Auf den Talhängen stocken naturnahe, teils edellaubholzreiche Hangwälder.
Wichtig ist im Thulbatal und den Nebentälern vor allem die Erhaltung der auetypischen Feuchtlebensräume sowie die Optimierung des Fließgewässers und ihrer Aue zur Stärkung ihrer Funktion als regionale Verbundachse.

A 14.8

Die hohe Lebensraumqualität des Schondratals und des von Norden her einmündenden Weißenbachtals soll erhalten, optimiert und weiter entwickelt werden. Als vordringliche Zielsetzung soll dabei die hohe Wasserqualität und die Naturnähe der Schondra und ihrer Nebenbäche, unter anderem zur Sicherung der Flussperlmuschelvorkommen, erhalten und in suboptimalen Abschnitten verbessert werden.

 

Die Schondra (Mittel- und Unterlauf) gilt als einer der naturnächsten und saubersten Bäche Unterfrankens mit einer Reihe hochgradig gefährdeter Tierarten nährstoffarmer Fließgewässer. In der Schondra hat der letzte Bestand der Buntsandsteinrasse der Flussperlmuschel in Bayern überlebt. Dem Mittellauf und den Nebenbächen Feuerbach, Weißenbach und Ammelsbach kommt aus naturschutzfachlicher Sicht überregionale bis landesweite Bedeutung zu.
Der Lauf der Schondra ist im Südteil des Naturraums tief eingeschnitten und wird von überwiegend bewaldeten Steilhängen begleitet. Das Gewässer und einige seiner Nebenbäche ist fast unverbaut; dies gilt abgesehen von einigen kleinen Siedlungsbereichen auch für das Tal unterhalb Schönderling. In der Aue liegen Auwaldreste und Feuchtgrünland. Problematisch für die Wasserqualität ist die Belastung einiger Nebenbäche aufgrund häuslicher Abwässer im Einzugsgebiet und des diffusen Stoffeintrags aus landwirtschaftlichen Nutzflächen. Auch sind einige Abschnitte in den Oberläufen begradigt.
Als vorrangiges Ziel ist daher die Reduzierung der Gewässerbelastung insbesondere zur Sicherung und Förderung der bayernweit sehr selten gewordenen Lebensgemeinschaften oligotropher Fließgewässer (Flussperlmuschel!) anzusehen. Darüber hinaus sollten verbaute und begradigte Abschnitte renaturiert und dort auch die angrenzende Aue optimiert werden.

A 14.9

Die Trockenstandorte und weiteren naturschutzfachlich bedeutsamen Lebensräume an den steilen Hängen des Schondra-, Thulba- und Sinntals sollen erhalten, optimiert und jeweils zu durchgängigen Biotopverbundsystemen weiter entwickelt werden.

 

Die naturschutzfachliche Wertigkeit der Talhänge des Schondra-, Thulba- und Sinntals innerhalb der Südrhön ist vor allem durch die regional bedeutsamen Trockenstandorte bedingt. Während an den Sinntalhängen und an den Talhängen der Thulba im Norden strukturreiche Komplexe aus Offenlandbiotope dominieren, werden die Hänge des Schondratals und im weiteren Verlauf des Thulbatals von vielfältigen und teils naturnahen, edellaubholzreichen Hangwäldern geprägt. Besonders wertvolle Trockenstandorte liegen an den Thulbatalhängen auf anstehendem Wellenkalk (siehe Ziel A 14.12).
Die steilen Talhänge der Sinn sind durch strukturreiche Komplexe aus Magerwiesen, mageren Säumen, schmalen Acker- und Grünlandparzellen und zahlreichen Hecken geprägt. Allerdings sind an den Hängen Flächenverluste bei den trockenen Magerwiesen und –weiden zu verzeichnen, die gleichzeitig zu einer Verschlechterung der Verbundsituation auch zu anderen Lebensräumen führen. Zu deutlichen Qualitätseinbußen führen neben Umbruch oder Aufforstung von Flächen (Grenzertragsstandorte) auch die intensive Standweide. Nährstoffarme Trockenstandorte halten sich daher oft nur noch als schmale Streifen entlang von Wald- und Wegrändern.
Wichtig sind an den genannten Hängen vor allem die Erhaltung und Ergänzung von Hecken, Rainen, Ranken und Magerrasenresten sowie der Verzicht auf Aufforstung. Hohe Priorität kommt dabei dem Wiederaufbau eines durchgängigen Biotopverbundsystems mit vorrangiger Förderung der Magerrasen zu. Wesentlicher Bestandteil ist dabei die Gewährleistung einer extensiven Beweidung. In den Hangwäldern sollte möglichst durchgängig naturnahe Bestände gefördert werden.

A 14.10

Die in der Südrhön gelegenen Randgebiete der Schwarzen Berge sollen erhalten und weiter optimiert werden. Als Optimierungsziele sollen vor allem der Umbau nadelholzdominierter Waldbestände in naturnahe Wälder mit standortheimischer Baumartenzusammensetzung und die Sicherung der bayernweit seltenen Lebensgemeinschaften oligotropher Fließgewässer in Bachoberläufen und Quellen angestrebt werden. Ebenso sollen traditionelle Offenlandschaften frei gehalten und die wertvollen Grünlandgesellschaften gefördert werden. Dazu sollen auch jüngere Aufforstungen zurückgenommen werden.

 

Der überwiegende Teil des Gebiets der Schwarzen Berge liegt im Naturraum Hohe Rhön;  Begründung siehe daher Ziel A 35.1.

A 14.11

Das große zusammenhängende Waldgebiet des Neuwirthshauser Forsts mit seinen Relikten der ehemals großflächig betriebenen Waldwiesenwirtschaft auf wechselfeuchten und staunassen, zum Teil organischen Böden und damit einem landesweit bedeutsamen Nebeneinander aus verschiedenen äußerst hochwertigen Lebensräumen soll erhalten und weiter entwickelt werden. Mit hoher Priorität sollen dabei traditionell waldfreie Wiesenbereiche, insbesondere die Wiesentäler offengehalten werden. Dazu sollen auch jüngere Aufforstungen zurückgenommen werden.

 

Der Neuwirthshauser Forst stellt einen zwischen der Schondra im Westen und der Thulba im Osten gelegenen großer Waldkomplex mit landesweit bedeutsamen Feucht- und Gewässerlebensräume dar. Mit einer Flächengröße von ca. 58 km² ist das Waldgebiet frei von Siedlungen; es wird jedoch von der Autobahn A 7 und der Bundesstraße B 27 durchschnitten. Neben der Bedeutung als großes Waldgebiet sind aus naturschutzfachlicher Sicht insbesondere die Waldwiesen in den Senken besonders hervorzuheben, die als Relikte der ehemaligen großflächig betriebenen Waldwiesenwirtschaft zur Streu- und Futtergewinnung noch erhalten sind. Auf den wechselfeuchten und staunassen Böden ist noch ein vielfältiges Nebeneinander von Magerwiesen, Borstgrasrasen, Pfeifengraswiesen und Niedermooren vorhanden, die teils lichte Baumbestände vor allem mit Eiche und Birke tragen. Die wichtigsten dieser im nordwestlichen Bayern einzigartigen Reste der Streuwiesennutzung sind bereits als Naturschutzgebiet ausgewiesen.
Die großen zusammenhängen Waldgebiete stellen für Tierarten mit großen Aktionsraum- und Revieransprüchen ausreichend Lebensbedingungen (Hohltaube, Schwarzspecht, Rauhfußkauz, Mittel- und Großsäuger). In Verbindung mit Tümpeln, Teichen, Quellbereichen, naturnahe Bachläufen und naturnahen, bruchwaldartigen Waldstücken dient das Gebiet einer Vielzahl seltener und gefährdeter Arten als Lebensraum. So gab es im Bereich um das Knörzchen (Basaltdurchbruch) bis Ende der 70er Jahre noch das Auerhuhn.
Aufgrund der Artenvorkommen, der Kombination verschiedenartiger, stark gefährdeter Lebensraumtypen und auch des kulturhistorischen und landschaftsästhetischen Wertes kommt dem Gebiet insgesamt landesweite Bedeutung zu. Gefährdungen gehen vor allem von der Nutzungsaufgabe der Wiesen und von der Aufforstung aus. In einigen Gebietsteilen kommen auch Fichten- und z.T. Kiefernforste unterschiedlichen Alters vor; aufgrund früherer Kahlschlagswirtschaft dominieren hier Altersklassenwälder. Große Flächenanteile sind Staatswald, daher bestehen gute Chancen, die Lebensraumqualität dieser Wälder zu optimieren. Biotoperhaltenden Pflegemaßnahmen und der Erhaltung der lichten Baumbestände kommt in diesem Gebiet ebenso hohe Bedeutung zu, wie dem Verzicht auf Erstaufforstungen und der Beseitigung nicht standortgemäßer Aufforstungen. Weitere Zerschneidungen diese großen zusammenhängenden Waldgebiets sollen auf jeden Fall vermieden werden.

A 14.12

Die naturschutzfachlich sehr bedeutsamen Wellenkalkgebiete der Südrhön im Raum Hammelburg sollen in ihrer hohen Lebensraumqualität erhalten, optimiert und weiter entwickelt werden. Mit höchster Priorität sollen dabei die hier in hoher Dichte vorkommenden überregional und landesweit bedeutsamen Mager- und Halbtrockenrasen sowie die lichten Wälder auf Trockenstandorten gesichert und gefördert werden.

 

Im Raum Hammelburg steht die geologische Formation des Wellenkalks (= Unterer Muschelkalk) mit seinen landesweit bedeutsamen Trockenstandorten auch nördlich der Fränkischen Saale an. Sie bildet damit eine geologische Besonderheit in der Buntsandsteinlandschaft der Südrhön. Die beiden Wellenkalkgebiete nördlich der Fränkischen Saale liegen zum einen nördlich und nordöstlich von Hammelburg im weiteren Umfeld von Feuerthal und zum anderen nordwestlich von Hammelburg im Raum Windheim-Untererthal und werden vom Thulbatal voneinander getrennt, das sich hier tief in den Untergrund eingeschnitten hat. Ein weiteres noch zur Südrhön gehörendes Wellenkalkgebiet liegt südlich der Fränkischen Saale im Westen von Hammelburg (südlich Diebach) und bildet die westliche Verlängerung des großflächigen Wellenkalkgebiets der Wern-Lauer-Platte.
Die wichtigsten Lebensräume dieser Wellenkalkgebiete mit überregional bis landesweit bedeutsamen Artenvorkommen sind die Trockenstandorte mit Biotopkomplexen aus Kalktrockenrasen, Halbtrockenrasen, aufgelassenen Kalksteinbrüchen, alten Weinbergen, lichten Wäldern und Kalkscherbenäckern, außerdem mit Steilwänden, Höhlen und vielfältigen Sukzessionsstadien ausgestattete ehemalige Basaltsteinbrüche. Das naturschutzfachlich wertvolle Waldgebiet um den Reesberg und Sturmiusberg (östlich Windheim) zeichnet sich durch sehr hochwertige Trockenstandortkomplexe, unter anderem Steppenheide-Kiefernwälder aus. Die meist lichten Kiefernwälder der Wellenkalkrücken werden an den südexponierten Steilhängen von Weinbergen abgelöst, die heute jedoch vielfach brachgefallen sind oder nur noch kleinräumig bewirtschaftet werden; größere, bereinigte Weinlagen bedinden sich nördlich von Hammelburg.
Gefährdungen für die wertvolle Biotop- und Artenausstattung bestehen insbesondere durch Verbuschung infolge Nutzungsaufgabe und durch Aufforstung, Zusammenlegung der Rebfluren und anschließender Intensivierung. Ein weiteres Problem stellt die zunehmende Beschattung in den Steppenheide-Kiefernwäldern durch dichte Naturverjüngung, Nachpflanzungen und damit verbundener Anreicherung der Rohhumusauflage dar.
Wichtigste Ziele sind neben der Erhaltung, Pflege und Optimierung der hochwertigen, komplexen Trockenstandorte die Weiterentwicklung des Biotopverbundes und die Einbindung in ein großräumiges Verbundsystem für die landesweit bedeutsamen unterfränkischen Trockengebiete im Muschelkalk. Grundvoraussetzung dafür ist vor allem auch die Förderung extensiver Bewirtschaftungsformen sowohl der Wälder als auch der Offenlandbiotope (siehe auch Ziel A 13.12 zu dem großflächigen Wellenkalkgebiet der Mainfränkischen Platten).

A 14.13

Die aktuell hochwertigen großflächigen zusammenhängenden Waldgebiete in der Südrhön und die Waldgebiete mit günstigen Voraussetzungen für die Entwicklung seltener und gefährdeter Lebensräume sollen erhalten und bei Bedarf in Teilbereichen bezüglich ihrer Lebensraumqualität optimiert werden. Dies gilt insbesondere für folgende Wälder bzw. Teilbereiche davon:

  • Burgwallbacher Forst
  • Steinacher Forst und
  • Klauswalds Nord und Süd sowie
  • Euerdorfer Forst.

Großflächige Waldgebiete sollen als große zusammenhängende und möglichst naturnahe Lebensräume mit geringem Zerschneidungsgrad erhalten werden. Traditionell waldfreie Wiesentäler und Waldwiesen sollen offengehalten werden.

     

Begründung siehe Ziel A 14.14.

A 14.14

Die großflächigen Waldgebiete mit besonderer Bedeutung sollen als große zusammenhängende Lebensräume erhalten und entwickelt werden. In Gebieten mit hohem Anteil von Nadelholzreinbeständen soll die Entwicklung strukturreicher Laubmischwälder mit standortheimischer Baumartenzusammensetzung angestrebt werden. Mit hoher Priorität sollen dabei traditionell waldfreie Wiesenbereiche, insbesondere die Wiesentäler offengehalten werden.

Dies gilt insbesondere für folgende Wälder bzw. Teilbereiche davon:

  • Wechterswinkeler Forst
  • Klauswald Nord und Süd
  • Waldfensterer Wald
  • Rupbodener Forst
  • Forst Detter-Nord
  • Windheimer Wald
  • Forst Detter-Süd
  • Roßbacher Forst
  • Roter Berg Leiten
  • Steinacher Forst und
  • das Waldgebiet um den Quästenberg.
     

Der Naturraum Südrhön ist durch viele, meist großflächige Wälder gekennzeichnet. Hervorzuheben ist hier das sehr großflächige Waldgebiet, das sich von der Fränkischen Saale im Bereich Bad Neustadt und Bad Kissingen nach Nordwesten zur Rhön hin erstreckt. Dieses Waldgebiet, in dem viele der aufgeführten Wälder unter der Bezeichnung „Salzforst“ zusammengefasst werden, besitzt alleine schon aufgrund seiner flächigen Ausdehnung eine besondere Bedeutung für den Arten- und Biotopschutz. Insbesondere für Waldtierarten, die großflächiger, zusammenhängender Lebensräume bedürfen, sind diese in der heutigen Kulturlandschaft einzigen größeren störungsarmen Gebiete eine unverzichtbar Überlebensgrundlage. Ihre Bedeutung als Lebensraum nimmt mit der Naturnähe der Bewirtschaftung und Baumartenzusammensetzung sowie mit der Strukturvielfalt und dem Vorkommen von nicht beeinträchtigten Sonderstandorten zu. Vielen Waldgebieten in der Südrhön kann daher eine hervorragende Bedeutung für Sicherung und Entwicklung von Lebensräumen und deren Arten zugesprochen werden.
Die Zusammensetzung der Wälder reicht von einheitlich aufgebauten Fichten- und Kiefernforsten über Laubmischwälder, die von Eiche und Buche dominiert werden, bis hin zu naturnahen Beständen, z.B. den edellaubholzreichen Hangwäldern zur Thulba oder zum Waizenbach. Auch Waldgebiete, denen in Anbetracht der derzeitigen Lebensraumqualität nur eine besondere Bedeutung beigemessen wird, sollten erhalten und ausgehend von naturnahen Waldbereichen und eingestreuten Sonderstandorten mit wertvollen Biotopen weiter entwickelt und im naturschutzfachlichen Sinn optimiert werden.
Der Umbau von derzeitigen Fichten- und Kiefernreinbeständen in standortgerechte Laub- und Mischwaldbestände und eine möglichst naturnahe Bewirtschaftung sollte gezielt vorangetrieben werden.

A 14.15

Die strukturreichen und vielfältigen Kulturlandschaften der Südrhön, die sich durch einen hohen Anteil naturschutzfachlich wertvoller Lebensräume oder ein hohes Entwicklungspotenzial für seltene und gefährdete Lebensräume auszeichnen, sollen erhalten, optimiert und weiter entwickelt werden. Dies gilt insbesondere für folgende Gebiete:

  • südlich Zeitlofs
  • im Norden und Osten von Detter
  • im Umfeld von Ober-/Unterleichtersbach
  • südlich Geroda
  • im weiteren Umfeld von Gefäll
  • südlich Burkardroth
  • im Raum Schönau, Burgwallbach, Windshausen
  • entlang der Saale, des Reichenbachtals und der Talhänge zwischen Reichenbach und Burglauer.
 

Neben den individuell angesprochenen Zielgebieten gibt es in der Südrhön noch einige weitere Gebiete mit hervorragender Bedeutung, in denen aufgrund der höheren Anzahl und des höheren Flächenanteils naturbetonter Lebensräume von guten Ansätzen eines funktionierenden Biotopverbundes ausgegangen werden kann. Vielfach kommt eine hohe naturschutzfachliche Bedeutung einzelner oder mehrerer Biotope hinzu. Dem Arten- und Biotopschutz kommt daher vorrangige Bedeutung vor allen anderen Nutzungsansprüchen zu, da von den bestehenden Biotopen innerhalb dieser Gebiete Neubesiedlungs- und Ausbreitungsvorgänge ausgehen können. Sie sind folglich unverzichtbar als Ausgangsgebiete (Funktion als Lieferbiotope) zum Aufbau eines funktionsfähigen regionalen Biotopverbundsystems. Als Besonderheit sind hier beispielsweise die ausgedehnten Heckengebiete bei Unterweißenbrunn zu nennen; das teils im Naturraum liegende Heckengebiet am Südhang des Bauersberges zählt zu den bedeutendsten Heckengebieten Bayerns.
Innerhalb dieser Gebiete sind allerdings nicht selten noch Optimierungs- und Entwicklungsmaßnahmen des Naturschutzes erforderlich, die vorrangig durchgeführt werden müssen, denn häufig sind Lebensräume beeinträchtigt oder weisen nur geringe Größenausdehnungen auf.
Außerdem besteht insbesondere in Gebieten mit anstehendem Buntsandstein und gleichzeitig starker Besitzzersplitterung eine besondere Gefährdung in der Nutzungsaufgabe oder Aufforstung von Offenlandbiotopen, da die Wiesennutzung vielfach aufgegeben wird und die Gehölzsukzession auf diesen Standorten einen vergleichsweise raschen Verlauf nimmt. Strukturreiche Landschaften, die von einem kleinräumigen Nutzungsmosaik z.B. aus Wiesen und Gehölzstrukturen geprägt sind, werden auf diese Weise vereinheitlicht und verlieren an naturschutzfachlicher Bedeutung. Vielfach gehen dadurch auch wertvolle Wiesengesellschaften verloren.

Der Erhaltung strukturreicher Kulturlandschaften kommt daher in der Südrhön eine herausragende Bedeutung zu.

A 14.16

Die Kulturlandschaften der Südrhön, denen aufgrund ihrer Biotopausstattung bzw. günstigen Voraussetzungen für die Entwicklung seltener und gefährdeter Lebensräume eine besondere Bedeutung zukommt, sollen erhalten und ausgehend von den benachbarten Gebieten mit hervorragender Bedeutung zu funktionsfähigen Biotopverbundsystemen weiter entwickelt werden. Dies gilt insbesondere für

  • einige kleinere Gebiete im Umfeld der Fränkischen Saale
  • einige größere Gebiete nördlich des Neuwirthshauser Forstes
  • einige verstreut liegende Gebiete, vor allem im Umfeld der Ortschaften zwischen Salzforst, Hochrhön und Neuwirthshauser Forst.
 

Diese Gebiete mit einer durchschnittlichen Ausstattung an naturbetonten Lebensräumen eignen sich in Ergänzung zu den Gebieten hervorragender Bedeutung als Schwerpunktgebiete für die Optimierung des regionalen Biotopverbunds. Neben der Erhaltung kommt in diesen Gebieten insbesondere der weiteren Entwicklung naturbetonter Strukturen eine besondere Bedeutung zu. Vor allem in Bereichen, die günstige Voraussetzungen für die Entwicklung seltener und gefährdeter Lebensräume aufweisen (z.B. sandige Böden), sollten Biotopentwicklungen gezielt gefördert werden. Dazu müssen unter anderem bestehende Beeinträchtigungen beseitigt werden. Insbesondere in Gebieten mit anstehendem Buntsandstein und gleichzeitig starker Besitzzersplitterung besteht außerdem eine besondere Gefährdung in der Nutzungsaufgabe oder Aufforstung von Offenlandbiotopen, da die Wiesennutzung vielfach aufgegeben wird und die Gehölzsukzession auf diesen Standorten einen vergleichsweise raschen Verlauf nimmt. Vielfach ist damit der Verlust wertvoller Offenlandbiotope verbunden, deren Erhaltung folglich auch in diesen Gebieten der Südrhön einen hohen Stellenwert einnehmen sollte.
Die bestehenden Lebensräume sollten ferner optimiert, nach Möglichkeit in ihrer Fläche ausgedehnt und zu lokalen Biotopverbundsystemen weiter entwickelt werden. Ausgehend von diesen Gebieten sollte eine Strukturanreicherung in den übrigen Gebieten des Naturraums zum Aufbau eines regionalen Biotopverbundsystems vorangetrieben werden.



 

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