Spessart, Südrhön (14)
(Südrhön – 140, Sandsteinspessart – 141)

 


 

14.1    Naturschutzfachlich hochwertige Gebiete des Burgwallbacher Forsts und des nordöstlichen Steinacher Forsts

 
  • möglichst naturnah ausgerichtete Waldbewirtschaftung
  • Reduzierung oder Aussetzen der Bewirtschaftung in ausgewählten Waldteilen (besonders typische Ausprägungen natürlicher Waldgesellschaften, Sonderstandorte)
  • Förderung großer Altholzmengen durch möglichst lange Umtriebszeiten, Bereitstellung von Totholz und Erhaltung von Höhlenbäumen
  • Umbau von Nadel- in Laubwälder (auch um der Bodenversauerung entgegenzuwirken)
  • Aufbau strukturreicher Waldränder (artenreicher Waldmantel aus vorwiegend Laubgehölzen, breiter vorgelagerter Gras- und Krautsaum)
  • Abstimmen der Waldbewirtschaftung und -pflege im Bereich von Sonderstandorten, Feucht- und Mager-Trocken-Biotopen auf den Erhalt und die Verbesserung der besonderen Biotopqualität
  • Offenhalten waldfreier Wiesentäler und Waldwiesen, Rücknahme von Aufforstungen in solchen Bereichen
  14.2    Naturschutzfachlich hochwertige Waldgebiete zwischen Kreuzberg und Bad Kissingen
 
  • möglichst naturnah ausgerichtete Waldbewirtschaftung
  • Reduzierung oder Aussetzen der Bewirtschaftung in ausgewählten Waldteilen (besonders typische Ausprägungen natürlicher Waldgesellschaften, Sonderstandorte)
  • Förderung großer Altholzmengen durch möglichst lange Umtriebszeiten, Bereitstellung von Totholz und Erhaltung von Höhlenbäumen
  • Umbau von Nadel- in Laubwälder (auch um der Bodenversauerung entgegenzuwirken)
  • Aufbau strukturreicher Waldränder (artenreicher Waldmantel aus vorwiegend Laubgehölzen, breiter vorgelagerter Gras- und Krautsaum)
  • Abstimmen der Waldbewirtschaftung und -pflege im Bereich von Sonderstandorten, Feucht- und Mager-Trocken-Biotopen auf den Erhalt und die Verbesserung der besonderen Biotopqualität
  • Offenhalten waldfreier Wiesentäler und Waldwiesen, Rücknahme von Aufforstungen in solchen Bereichen
14.3    Naturschutzfachlich hochwertige Kulturlandschaften der Südrhön
  • Entwicklung von Pufferflächen um empfindliche Lebensräume und Standorte (z.B. magere Standorte, Gewässer)
  • Pflege wertvoller naturnaher Lebensräume (z.B. durch Bewirtschaftungsvereinbarungen)
  • Flächenausweitung der bestehenden naturbetonten Lebensräume und Verminderung vorhandener Beeinträchtigungen (z.B. Hecken, Feldgehölze, Gras- und Krautfluren) zur Optimierung und Weiterentwicklung des Biotopverbundes
  • Beseitigung von jüngeren Aufforstungen auf potentiellen Mager-, Trocken- und Feuchtstandorten
  • Extensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung in den Bachtälern (z.B. Rückführung von Acker in Grünland, extensives Grünland in den häufig überschwemmten Bereichen) zur Wiederherstellung der typischen talgebundenen Grünlandsysteme
  • Überführung begradigter und ausgebauter Fließgewässerabschnitte in einen naturnahen Zustand bzw. Förderung einer eigendynamischen Fließgewässerentwicklung und einer naturnahen Auendynamik
  • Ausweisung von Uferstreifen zur Entwicklung naturnaher, arten- und strukturreicher Ufersäume
  • Maßnahmen zur Verringerung des Bodenabtrags auf erosionsgefährdeten Ackerstandorten
14.4   Neuwirthshauser Forst
  • extensive Nutzung bzw. Pflege der Waldwiesen und Streuwiesen auf den wechselfeuchten, staunassen und teils organischen Böden
  • Offenhalten traditionell waldfreier Wiesentäler und Waldwiesen, Rücknahme von Aufforstungen in solchen Bereichen
  • biotoperhaltenden Pflegemaßnahmen auch im Bereich der lichten Baumbestände
  • Sukzessive Erhöhung des Laubholzanteils in den nadelholzdominierten Beständen innerhalb des Neuwirthshauser Forsts (auch um der Bodenversauerung entgegenzuwirken); dringend naturnahe Bestockung bei Bruch-, Au- und Feuchtwäldern anstreben
  • möglichst naturnah ausgerichtete Waldbewirtschaftung
  • Förderung großer Altholzmengen durch möglichst lange Umtriebszeiten, Bereitstellung von Totholz und Erhaltung von Höhlenbäumen
  • Aufbau strukturreicher Waldränder (artenreicher Waldmantel aus vorwiegend Laubgehölzen, breiter vorgelagerter Gras- und Krautsaum)
  • Verzicht auf Erstaufforstungen und der Beseitigung nicht standortgemäßer Aufforstungen sowie von Aufforstungen auf hochwertigen Flächen
  • Regenerierung von Niedermoorböden, hierzu standorttypischen Wasserhaushalt sicherstellen, ggf. bestehende Entwässerungsmaßnahmen rückbauen
  • ggf. Wiedervernässung von Quellstandorten
  • naturschutzrechtliche Sicherung weiterer Streuwiesenreste
  • Renaturierung verbauter Fließgewässerabschnitte, Pflege der Kleingewässer
  • kein weiterer Ausbau des Wegenetzes und von Erholungseinrichtungen, um die weitgehende Ungestörtheit abseits der Fernstraßen zu erhalten
14.5    Naturschutzfachlich hochwertige, großflächige Waldgebiete der westlichen Südrhön und des Spessart

  • möglichst naturnah ausgerichtete Waldbewirtschaftung
  • Aufbau strukturreicher Waldränder (artenreicher Waldmantel aus vorwiegend Laubgehölzen, breiter vorgelagerter Gras- und Krautsaum)
  • Umbau von Nadel- in Laubwälder (auch um der Bodenversauerung entgegenzuwirken)
  • Offenhalten waldfreier Wiesentäler und Waldwiesen; ggf. Rücknahme von Aufforstungen in solchen Bereichen
14.6    Naturschutzfachlich hochwertige Wellenkalkgebiete westlich und nördlich Hammelburg

  • Pflege bzw. extensive Nutzung von Halbtrockenrasen und Magerwiesen, nach Möglichkeit Schafbeweidung der Plateaumagerrasen und ausgewählter Hangbereiche durch Triftweide 
  • Maßnahmen zur Minderung der Verbuschungstendenzen infolge Nutzungsaufgabe und der zunehmende Beschattung in den Steppenheide-Kiefernwäldern durch dichte Naturverjüngung, Erhaltung des lichten Charakters in besonders wertvollen Trockenwäldern, teils auch Auflichtungen und ökologische Optimierung von Laubwaldbeständen
  • Förderung und Neuentwicklung hochwertiger Trockenstandorte auf Wellenkalk und Optimierung des Mager-Trocken-Biotopverbunds
  • Verminderung vorhandener Beeinträchtigungen und Entwicklung von Pufferflächen um empfindliche Lebensräume und Standorte (z.B. magere Standorte, Gewässer)
  • Rücknahme von Aufforstungen auf wertvollen Trockenstandorten
  • im Bereich der Rebfluren möglichst extensive Nutzung und Vermeidung weiterer Zusammenlegungen, vielmehr kleinflächiger Weinbau mit Erhalt und Wiederaufbau traditioneller Weinbaustrukturen
  • Verbesserung des Erosionsschutzes in den Weinbergen
  • möglichst naturnahe Waldbewirtschaftung
  • Aufbau strukturreicher Waldränder (artenreicher Waldmantel aus vorwiegend Laubgehölzen) mit vorgelagerten mageren und wärmeliebenden Säumen
  • Vermeiden von weiteren Aufforstungen
14.7    Tal der Fränkischen Saale mit angrenzenden Steilhängen

  • nach Möglichkeit Wiederherstellung von Salzwiesen (durch Vernässung der Auewiesen mittels Aufstau von Gräben, die salzhaltiges Wasser führen)
  • Verminderung vorhandener Beeinträchtigungen wertvoller Lebensräume, insbesondere der überregional bis landesweit bedeutsamen Biotope
  • Entwicklung von Pufferflächen an empfindlichen Lebensräumen und Standorten
  • Pflege wertvoller naturnaher Lebensräume (z.B. Bewirtschaftungsvereinbarungen für Nass- und Streuwiesenflächen)
  • Flächenausweitung der bestehenden auetypischen Lebensräume, ggf. durch Wiedervernässungsmaßnahmen (z.B. Grabenaufstau, Anlage flacher Mulden)
  • Extensivierung der Wiesennutzung in der durchgehend als Grünland genutzten Aue (zumindest im Überschwemmungsbereich), ggf. Umwandlung ackerbaulich genutzter Flächen in Grünland, vorrangige Extensivierung im Umfeld von Feuchtgebieten
  • Optimierung der bestehenden Feuchtgebiete für wiesen- und röhrichtbrütende Vogelarten und weitere Arten des Feuchtgrünlands (Staffelung Mähtermine, Anpassung an bestimmte Arten, z.B. Wachtelkönig; ggf. Wiederherstellung eines hohen Grundwasserstands, keine Neuanlage von Wegen, Hecken oder Baumreihen in Wiesenbrütergebieten)
  • Verbesserung der Abwasserreinigung und Reduzierung der Stoffeinträge aus landwirtschaftlichen Flächen, vorrangig in Gewässerabschnitten mit Gewässergüte schlechter als II
  • Überführung begradigter und ausgebauter Fließgewässerabschnitte in einen naturnahen Zustand bzw. Förderung einer eigendynamischen Fließgewässerentwicklung
  • Verbesserung der biologischen Durchgängigkeit: sukzessive Beseitigung der Gewässerbarrieren (Mühlwehre und Abstürze), z.B. durch Rückbau, Sohlrampen, Umgehungsgerinne oder Anlage von Fischaufstiegshilfen
  • Ausweisung von Uferstreifen entlang der Gewässer und Förderung naturnaher, arten- und strukturreicher Ufersäume
  • naturnähere Gestaltung der Gräben und Grabenränder
  • Neuanlage von Kleingewässern, jedoch nicht auf aktuell hochwertigen Flächen
  • nach Möglichkeit Schaffung neuer Auwälder, allerdings nicht im Bereich von Wiesenbrütergebieten und nicht als Barrieren innerhalb des Biotopverbunds für Offenlandbiotope
  • Erhöhung des Anteils naturnaher Flächen auch in den Ackerfluren der höher gelegenen Terrassen

An den Steilhängen des Fränkischen Saaletals:

  • Pflege bzw. extensive Nutzung der sehr bedeutsamen Trockenstandorte und Verbesserung des Biotopverbunds für Mager-Trocken-Lebensräume
  • weiterhin naturnah ausgerichtete Waldbewirtschaftung in den sehr wertvollen naturnahen Wäldern
  • Aufbau strukturreicher Waldränder (artenreicher Waldmantel aus vorwiegend Laubgehölzen, breiter vorgelagerter Gras- und Krautsaum)
  • Offenhaltung und extensive Nutzung magerer Grünlandgesellschaften
14.8    Naturschutzfachlich hochwertige Bach- und Flusstäler der Südrhön

  • Verminderung vorhandener Beeinträchtigungen von wertvollen Lebensräumen, insbesondere der Feuchtbiotope, Entwicklung von Pufferflächen an empfindlichen Lebensräumen und Standorten
  • Pflege wertvoller naturnaher Lebensräume (z.B. Bewirtschaftungsvereinbarungen für Nass- und Streuwiesenflächen)
  • Verbesserung der Abwasserreinigung und Reduzierung der Stoffeinträge aus landwirtschaftlichen Flächen, vorrangig in Gewässerabschnitten mit Gewässergüte schlechter als II (vor allem Mittellauf der Brend, Oberlauf der Schondra und Mahlbach)
  • Verbesserung der biologischen Durchgängigkeit: sukzessive Beseitigung der Gewässerbarrieren (Mühlwehre und Abstürze), z.B. durch Rückbau, Sohlrampen, Umgehungsgerinne oder Anlage von Fischaufstiegshilfen
  • Überführung begradigter und ausgebauter Fließgewässerabschnitte in einen naturnahen Zustand bzw. Förderung einer eigendynamischen Fließgewässerentwicklung und einer naturnahen Auendynamik
  • Flächenausweitung der bestehenden auetypischen Lebensräume in den überwiegend grünlandgenutzten Bachtälern, ggf. durch Wiedervernässungsmaßnahmen (z.B. Grabenaufstau, Anlage flacher Mulden)
  • Rückführung von Acker in Grünland im Auenbereich und in den Überschwemmungsgebieten zur Wiederherstellung der typischen talgebundenen Grünlandsysteme; Förderung einer extensiven Nutzung des Grünlandes in den häufig überschwemmten Bereichen
  • Ausweisung von Uferstreifen entlang der Gewässer und Förderung naturnaher, arten- und strukturreicher Ufersäume
  • an den Talhängen Ergänzung von Hecken, Rainen, Ranken und Magerrasenresten, Verzicht auf Aufforstung; vorrangige Förderung der Magerrasen, dazu extensiven Beweidung
14.9    Abschnitte des Lauer- und Thulbatals mit vorrangig bedeutsamen Auenfunktionen

  • Verminderung vorhandener Beeinträchtigungen von wertvollen Lebensräumen, insbesondere der Feuchtbiotope; Entwicklung von Pufferflächen an empfindlichen Lebensräumen und Standorten
  • Flächenausweitung der bestehenden auetypischen Lebensräume, ggf. durch Wiedervernässungsmaßnahmen (z.B. Grabenaufstau, Anlage flacher Mulden)
  • Pflege wertvoller naturnaher Lebensräume (z.B. Bewirtschaftungsvereinbarungen für Nass- und Streuwiesenflächen)
  • Überführung begradigter und ausgebauter Fließgewässerabschnitte in einen naturnahen Zustand bzw. Förderung einer eigendynamischen Fließgewässerentwicklung und einer naturnahen Auendynamik
  • Verbesserung der Abwasserreinigung und Reduzierung der Stoffeinträge aus landwirtschaftlichen Flächen
  • im Lauertal Rückführung von Acker in Grünland im Auenbereich und in den Überschwemmungsgebieten zur Wiederherstellung der typischen talgebundenen Grünlandsysteme; Förderung einer extensiven Nutzung des Grünlandes in den häufig überschwemmten Bereichen
  • Ausweisung von Uferstreifen entlang der Gewässer und Förderung naturnaher, arten- und strukturreicher Ufersäume
14.10  Gebiete der Südrhön mit vorrangiger Bedeutung für den Schutz besonders empfindlicher Böden

  • Anstreben einer extensiven Grünlandnutzung und anderer extensiver Nutzungsformen bzw. standortgemäße Waldbegründung
  • Reduzierung des Einsatzes von Pflanzenschutz- und Düngemitteln
  • Entwicklung naturbetonter Lebensräume insbesondere in Bereichen, die günstige Voraussetzungen für die Entwicklung seltener und gefährdeter Lebensräume aufweisen (z.B. sandige Böden, Niedermoorböden)
  • Verminderung vorhandener Beeinträchtigungen und Entwicklung von Pufferflächen um empfindliche Lebensräume und Standorte (z.B. magere Standorte, Gewässer)
  • Optimierung bestehender Lebensräume und nach Möglichkeit Flächenausdehnung
  • Weiterentwicklung zu einem funktionsfähigen Biotopverbundsystemen (ausgehend von den benachbarten Gebieten mit aktuell hoher Biotopausstattung
  • Maßnahmen zur Verringerung des Bodenabtrags auf erosionsgefährdeten Ackerstandorten
14.11  Meist Großflächige Wälder der Südrhön mit vorrangiger Erholungsfunktion

  • Förderung der Strukturvielfalt im Zuge einer möglichst naturnahen Waldbewirtschaftung zur Erhöhung des Erlebniswerts und Optimierung der Lebensraumfunktion
  • Abstimmen der Waldbewirtschaftung und -pflege im Bereich von Sonderstandorten, Feucht- und Mager-Trocken-Biotopen auf den Erhalt und die Verbesserung der besonderen Biotop- und Erlebnisqualität
  • zur Erhaltung der Erlebnisvielfalt innerhalb der Wälder Förderung standörtlich bedingter, besonderer Waldtypen (z.B. Feucht-, Bruchwälder) und Freihalten offener Wiesentäler und Lichtungen; ggf. Rücknahme von Aufforstungen in solchen Bereichen
  • Aufbau strukturreicher Waldränder (artenreicher Waldmantel aus vorwiegend Laubgehölzen, breiter vorgelagerter Gras- und Krautsaum)
  • Umbau von Nadel- in Laubwälder (auch um der Bodenversauerung entgegenzuwirken)
  • Förderung großer Altholzmengen durch möglichst lange Umtriebszeiten, Bereitstellung von Totholz und Erhaltung von Höhlenbäumen
14.12  Kulturlandschaften der Südrhön mit vorrangiger Erholungsfunktion zwischen Neuwirthshauser Forst und Klauswald

  • Verminderung vorhandener Beeinträchtigungen und Entwicklung von Pufferflächen um empfindliche Lebensräume und Standorte (z.B. magere Standorte, Gewässer)
  • Pflege wertvoller naturnaher Lebensräume (z.B. durch Bewirtschaftungsvereinbarungen)
  • Strukturanreicherung in den ausgeräumt wirkenden Fluren, Biotopneuschaffungen zur Optimierung des Biotopverbunds und Gestaltung eines abwechslungsreichen Landschaftsbilds
  • Maßnahmen zur Verringerung des Bodenabtrags auf erosionsgefährdeten Ackerstandorten
14.13  Nadelwaldreichere Gebiete zwischen Spessart und Forst Detter

  • Förderung der Strukturvielfalt im Zuge einer möglichst naturnahen Waldbewirtschaftung zur Erhöhung des Erlebniswerts und Optimierung der Lebensraumfunktion
  • Abstimmen der Waldbewirtschaftung und -pflege im Bereich von Sonderstandorten, Feucht- und Mager-Trocken-Biotopen auf den Erhalt und die Verbesserung der besonderen Biotop- und Erlebnisqualität
  • zur Erhaltung der Erlebnisvielfalt und aus Gründen des Arten- und Biotopschutzes Freihalten von Wiesentälern und Lichtungen sowie Förderung standörtlich bedingter, besonderer Waldtypen (z.B. Feucht-, Bruchwälder); in diesen sehr waldreichen Gebieten Freihalten der Offenlandbereiche, ggf. Rücknahme von Aufforstungen in wertvollen Grünlandbereichen
  • Umbau von Nadel- in Laubwälder (auch um der Bodenversauerung entgegenzuwirken)
  • Förderung großer Altholzmengen durch möglichst lange Umtriebszeiten, Bereitstellung von Totholz und Erhaltung von Höhlenbäumen
  • Aufbau strukturreicher Waldränder (artenreicher Waldmantel aus vorwiegend Laubgehölzen, breiter vorgelagerter Gras- und Krautsaum)
14.14  Wellenkalk-Gebiete nordwestlich und nördlich Hammelburg mit vorrangiger Erholungsfunktion

  • Verminderung vorhandener Beeinträchtigungen und Entwicklung von Pufferflächen um empfindliche Lebensräume und Standorte (z.B. magere Standorte, Gewässer)
  • Pflege wertvoller naturnaher Lebensräume (z.B. durch Bewirtschaftungsvereinbarungen)
  • Verbesserung der Erholungsinfrastruktur
  • Förderung und gezielte Neuanlage naturbetonter Lebensräume (vor allem Trockenrasen, Kalkmagerrasen) aufgrund des im Bereich des Wellenkalks besonderen Entwicklungspotenzials
  • Strukturanreicherung in den ausgeräumt wirkenden Fluren, Biotopneuschaffungen zur Optimierung des Biotopverbunds und Gestaltung eines abwechslungsreichen Landschaftsbilds
  • Maßnahmen zur Verringerung des Bodenabtrags auf erosionsgefährdeten Ackerstandorten
14.15  Wellenkalk- und Talhangzone entlang des Saaletals mit vorrangiger Erholungsfunktion

  • Förderung der Strukturvielfalt im Zuge einer möglichst naturnahen Waldbewirtschaftung zur Erhöhung des Erlebniswerts und Optimierung der Lebensraumfunktion
  • Abstimmen der Waldbewirtschaftung und -pflege im Bereich von Sonderstandorten, Feucht- und Mager-Trocken-Biotopen auf den Erhalt und die Verbesserung der besonderen Biotop- und Erlebnisqualität
  • zur Erhaltung der Erlebnisvielfalt und aus Gründen des Arten- und Biotopschutzes Freihalten von Wiesentälern und Lichtungen sowie Förderung standörtlich bedingter, besonderer Waldtypen (z.B. Feucht-, Bruchwälder); in diesen sehr waldreichen Gebieten Freihalten der Offenlandbereiche, ggf. Rücknahme von Aufforstungen in wertvollen Grünlandbereichen
  • Sukzessive Erhöhung des Laubholzanteils in nadelholzdominierten Wirtschaftswäldern
  • Verminderung vorhandener Beeinträchtigungen und Entwicklung von Pufferflächen um empfindliche Lebensräume und Standorte (z.B. magere Standorte, Gewässer)
  • Pflege wertvoller naturnaher Lebensräume (z.B. durch Bewirtschaftungsvereinbarungen)
  • Förderung und gezielte Neuanlage naturbetonter Lebensräume (vor allem Trockenrasen, Kalkmagerrasen) aufgrund des im Bereich des Wellenkalks besonderen Entwicklungspotenzials
  • Strukturanreicherung in den ausgeräumt wirkenden Fluren, Biotopneuschaffungen zur Optimierung des Biotopverbunds und Gestaltung eines abwechslungsreichen Landschaftsbilds
  • Maßnahmen zur Verringerung des Bodenabtrags auf erosionsgefährdeten Ackerstandorten
14.16  Waldbereiche der Südrhön mit besonderer Bedeutung für den Artenschutz
  • möglichst naturnah ausgerichtete Waldbewirtschaftung
  • Aufbau strukturreicher Waldränder (artenreicher Waldmantel aus vorwiegend Laubgehölzen, breiter vorgelagerter Gras- und Krautsaum)
  • Aufbau strukturreicher Waldränder (artenreicher Waldmantel aus vorwiegend Laubgehölzen, breiter vorgelagerter Gras- und Krautsaum)
  • Sukzessive Erhöhung des Laubholzanteils in nadelholzdominierten Wirtschaftswäldern (auch um der Bodenversauerung entgegenzuwirken)
  • Förderung großer Altholzmengen durch möglichst lange Umtriebszeiten, Bereitstellung von Totholz und Erhaltung von Höhlenbäumen
  • Offenhalten waldfreier Wiesentäler und Waldwiesen; Rücknahme von Aufforstungen in solchen Bereichen
14.17  Kulturlandschaften der Südrhön südwestlich Schondra und südlich Thulba mit besonderer Bedeutung für den Artenschutz

  • Verminderung vorhandener Beeinträchtigungen und Entwicklung von Pufferflächen um empfindliche Lebensräume und Standorte (z.B. magere Standorte, Gewässer)
  • Pflege wertvoller naturnaher Lebensräume (z.B. durch Bewirtschaftungsvereinbarungen)
  • Strukturanreicherung in den ausgeräumt wirkenden Fluren, Biotopneuschaffungen zur Optimierung des Biotopverbunds und Gestaltung eines abwechslungsreichen Landschaftsbilds
  • Maßnahmen zur Verringerung des Bodenabtrags auf erosionsgefährdeten Ackerstandorten

14.18  Gebiete der Südrhön mit besonderer Boden- und Grundwasserschutzfunktion

  • Durchführung von Bodenuntersuchungen bei Flächenstillegungen, Aufforstungen und Extensivierungsmaßnahmen auf Böden mit geringem Rückhaltevermögen, um eine Mobilisierung von Schadstoffen durch pH-Wert-Absenkungen auszuschließen
  • Vermeidung von Aufforstungen in versauerungsgefährdeten Gebieten
  • Verminderung des Einsatzes von Pflanzenschutz- und Düngemitteln
  • Strukturanreicherung in den ausgeräumt wirkenden Fluren, Biotopneuschaffungen zur Optimierung des Biotopverbunds und Gestaltung eines abwechslungsreichen Landschaftsbilds
  • Maßnahmen zur Verringerung des Bodenabtrags auf erosionsgefährdeten Ackerstandorten


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