Fränkisches Keuper-Lias-Land (11)

(Steigerwald - 115, Haßberge – 116,
Itz-Baunach-Hügelland - 117)

 



 

11.1 Naturschutzfachlich hochwertige, großflächige Waldgebiete der Haßberge

  • möglichst naturnah ausgerichtete Waldbewirtschaftung
  • Förderung großer Altholzmengen durch möglichst lange Umtriebszeiten, Bereitstellung von Totholz und Erhaltung von Höhlenbäumen
  • Umbau von Nadel- in Laubwälder (auch um der Bodenversauerung entgegenzuwirken)
  • Reduzierung oder Aussetzen der Bewirtschaftung in ausgewählten Waldteilen (besonders typische Ausprägungen natürlicher Waldgesellschaften, Sonderstandorte)
  • Aufbau strukturreicher Waldränder (artenreicher Waldmantel aus vorwiegend Laubgehölzen, breiter vorgelagerter Gras- und Krautsaum) und Förderung blütenreicher Saumgesellschaften an den Waldinnen- und –außenrändern

11.2    Naturschutzfachlich hochwertiger Zentralbereich des Bundorfer Forsts

  • möglichst naturnah ausgerichtete Waldbewirtschaftung
  • Förderung großer Altholzmengen durch möglichst lange Umtriebszeiten, Bereitstellung von Totholz und Erhaltung von Höhlenbäumen
  • Umbau von Nadel- in Laubwälder (auch um der Bodenversauerung entgegenzuwirken)
  • Reduzierung oder Aussetzen der Bewirtschaftung in ausgewählten Waldteilen (besonders typische Ausprägungen natürlicher Waldgesellschaften, Sonderstandorte, Naturwaldreservate)
  • Aufbau strukturreicher Waldränder (artenreicher Waldmantel aus vorwiegend Laubgehölzen, breiter vorgelagerter Gras- und Krautsaum) und Förderung blütenreicher Saumgesellschaften an den Waldinnen- und –außenrändern

11.3    Naturschutzfachlich hochwertiger Haßbergetrauf mit Vorland

  • Beweidung geeigneter Magerrasen durch Hüteschafhaltung unter Schonung von Bereichen mit Vorkommen gefährdeter, beweidungsempfindlicher Arten (z. B. Orchideenarten)
  • extensive Nutzung oder Pflege von traditionell gemähten Magerrasen und Magerwiesen durch Mahd (maximal einmal im Jahr zwischen Juli und September, mosaikartig, keine Düngung oder Mulchen)
  • Streuobstbau in möglichst extensiver Form, wobei besonders auf den Erhalt alter, auch absterbender Bäume geachtet werden soll; Neuanlagen v. a. auf nährstoffreicheren Brachen und nicht auf Magerrasenflächen
  • Wiederherstellung der typischen Lebensraumkomplexe aus Magerrasen, lichten Waldbereichen und extensiv genutzten landwirtschaftlichen Flächen
  • Extensivierung der kleinteiligen Ackernutzung zumindest auf Grenzertragsstandorten und steileren Hanglagen sowie auf Flächen, die an Magerrasen angrenzen oder zwischen Trockenstandorten liegen (Ziel: Förderung von Ackerwildkrautfluren der Gipskeuperäcker und Einbeziehung von Ackerflächen in den Biotopverbund für Magerrasenarten (z. B. Reptilien, Heuschrecken, Laufkäfer)
  • Maßnahmen zur Verringerung des Bodenabtrags auf erosionsgefährdeten Ackerstandorten
  • Entwicklung und Förderung thermophiler Saumgesellschaften an den Waldrändern als Pufferzonen und Vernetzungselemente im Trockenverbundsystem (Breite 5 - 50 m)
  • weitere Förderung des hohen Laubholzanteils in den Wäldern durch Fortführung einer naturnahen Waldbewirtschaftung, Schonung und Förderung seltener Laubgehölze (z. B. Speierling, Elsbeere, Wildkirsche).
  • Fortführung bzw. Wiedereinführung einer mittelwaldartigen Nutzung ausgewählter Eichen-Hainbuchenwälder mit Vorkommen thermophiler Arten der Säume und lichten Wälder
  • extensive Bewirtschaftung der Feuchtwiesenreste und Förderung der natürlichen Bestockung in Waldbeständen auf quelligen Standorten
11.4    Naturschutzfachlich hochwertige Maintalhänge östlich Zeil
  • Mahd der Magerrasen und Magerwiesen (ein- bis zweimal jährlich, Verzicht auf Düngung; extensive Beweidung nur auf Flächen ohne Trockenmauern und steile Terrassenkanten)
  • Streuobstbau in möglichst extensiver Form, ohne Düngung
  • Förderung des kleinparzellierten Weinbaus (mit stark reduziertem Pestizideinsatz)
  • Verbesserung des Erosionsschutzes in den Weinbergen
  • Freistellen und ggf. Wiederaufbau von Trockenmauern und Treppensystemen
  • Entbuschung und Folgenutzung/-pflege ehemaliger Weinbauterrassen und Magerrasenstandorte
  • Entfernung ungenehmigter Aufforstungen
  • teilweises Freistellen zugewachsener alter Steinbrüche, Erhöhung der Strukturvielfalt und Reduzierung der Nutzungsintensität auf bereinigten Rebflächen
  • möglichst naturnah ausgerichtete Waldbewirtschaftung in den randlich erfassten Bereichen des Bischofsheimer Forstes und des Stettfelder Gemeindewaldes (Erhöhung des Altholzanteils, Erhalt von Höhlenbäumen, Verjüngung nadelholzdominierter Waldbestände auf standortgerechte Mischwälder, Förderung blütenreicher Waldinnen- und –außenränder)
11.5    Naturschutzfachlich hochwertige Kulturlandschaften der Haßberge und des Itz-Baunach-Hügellands
  • Entwicklung von Pufferflächen um empfindliche Lebensräume und Standorte (z.B. magere Standorte, Gewässer) zur Verminderung vorhandener Beeinträchtigungen
  • Pflege wertvoller naturnaher Lebensräume (z.B. durch Bewirtschaftungsvereinbarungen)
  • Flächenausweitung der bestehenden naturbetonten Lebensräume, Erweiterung und Wiedervernetzung von extensiv genutzten, linearen Strukturen (Raine, Ranken, Hecken, Obstbaumbestände)
  • in den Bachtälern Sicherung bzw. Erhöhung der Wasserqualität (Ziel: Güteklasse I-II) in sämtlichen Bachoberläufen durch Minderung der Einträge aus Kläranlagen, von landwirtschaftlichen Flächen und aus Fischteichen und Stabilisierung bzw. Erhöhung der Wasserqualität (Ziel: mindestens Güteklasse II) in den Mittel- und Unterläufen
  • Renaturierung verbauter und begradigter Gewässerabschnitte
  • Extensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung in den Auen- und Überschwemmungsbereichen der Bäche (z.B. Rückführung von Acker in Grünland, extensives Grünland in den häufig überschwemmten Bereichen) zur Wiederherstellung der typischen talgebundenen Grünlandsysteme mit möglichst extensiver Nutzung und der Förderung auetypischer Lebensräume (Wiedervernässungsmaßnahmen)
  • Beseitigung von Verbuschungen und ungenehmigten Aufforstungen auf ehemals wertvollen Feuchtstandorten
  • Extensivierung der Nutzung eines Teils der Fischteiche und -weiher (Optimierung als Entwicklungsgewässer für Amphibien und Libellen), Zulassen von Verlandungsvegetation und Anlage flacher Uferzonen in den genutzten Teichen sowie Wiederbespannung und teilweise Entlandung aufgelassener Fischteiche
  • extensive Grünlandnutzung an den offenen Hängen (bei individuenreichen Orchideenvorkommen naturschutzfachliche Nutzungs- und Pflegekonzepte erforderlich!)
  • Maßnahmen zur Verringerung des Bodenabtrags auf erosionsgefährdeten Ackerstandorten
11.6    Standortübungsplatz Ebern
  • naturnahe Bewirtschaftung der Wälder
  • Förderung breiter Übergangszonen zwischen Wäldern und Offenlandbereichen
  • extensive Nutzung des mageren Grünlandes (Mahd, Schafbeweidung)
  • Bereitstellung einer ausreichenden Anzahl an Kleingewässern als Laichplätze für die Gelbbauchunkenpopulation
  • gezielte Neuanlage offener Bodenstellen als Nistplätze gefährdeter Hautflügler
11.7    Naturschutzfachlich hochwertige Wälder der südöstlichen Hassberge und des Itz-Baunach-Hügellands
  • möglichst naturnah ausgerichtete Waldbewirtschaftung
  • Umbau von Nadel- in Laubwälder (auch um der Bodenversauerung entgegenzuwirken), dabei Berücksichtigung thermophiler Artengemeinschaften in lichten Kiefernwäldern, Förderung lichter Waldbestände mit thermophilen Saumarten
  • Förderung großer Altholzmengen durch möglichst lange Umtriebszeiten, Bereitstellung von Totholz und Erhaltung von Höhlenbäumen
  • Reduzierung oder Aussetzen der Bewirtschaftung in ausgewählten Waldteilen (besonders typische Ausprägungen natürlicher Waldgesellschaften, Sonderstandorte)
  • Aufbau strukturreicher Waldränder (artenreicher Waldmantel aus vorwiegend Laubgehölzen, breiter vorgelagerter Gras- und Krautsaum) und Förderung blütenreicher Saumgesellschaften an den Waldinnen- und –außenrändern
  • Offenhalten waldfreier Wiesentäler und Waldwiesen, möglichst extensive Grünlandnutzung
  • Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen im Bereich der Steinbrüche (z.B. Schaffung bandartiger Strukturen in Felswänden als Nistplätze, für felsenbrütende Vogelarten und vegetationsfreier Abbruchkanten; Erhalt von vegetationsarmen bzw. -freien Flächen, grobblockigen Abraumhalden, Flachgewässern mit Verlandungszonen, Abraumhalden; Entbuschung südexponierter Halden und Felswände; Einschränkung von biotopgefährdenden Freizeitnutzungen)
11.8    Trockenstandorte und Mittelwälder östlich Trappstadt
  • Ausweisung von Pufferzonen um die hochwertigsten Trockenstandorte und Durchführung von Pflegemaßnahmen (vor allem Schafbeweidung) und möglichst Ausweitung der Mager-Trocken-Biotope
  • Weiterführung bzw. bei noch vorhandener typischer Struktur Wiederaufnahme der ordnungsgemäßen Nieder- und Mittelwaldbewirtschaftung in den durch besondere Artvorkommen ausgezeichneten Mittelwäldern (Ersatz überalterter Stöcke; Erhöhung des Anteils alter Oberhölzer; Erziehung eines ausreichenden Anteils von Kernwüchsigen; finanzieller Ausgleich für Mehraufwand und Minderertrag)
11.9    Naturschutzfachlich hochwertige Fluss- und Bachtäler des Fränkischen Keuper-Lias-Lands
  • Entwicklung von Pufferflächen an empfindlichen Lebensräumen und Standorten
  • Pflege wertvoller naturnaher Lebensräume (z.B. Bewirtschaftungsvereinbarungen für Nass- und Streuwiesenflächen)
  • Förderung einer eigendynamischen Fließgewässerentwicklung und einer naturnahen Auendynamik
  • Verbesserung der Abwasserreinigung und Reduzierung der Stoffeinträge aus landwirtschaftlichen Flächen, vorrangig in Gewässerabschnitten mit Gewässergüte schlechter als II
  • Verringerung von Nährstoffeinträgen aus landwirtschaftlichen Flächen durch breite Pufferstreifen (ggf. Auwaldstreifen) und möglichst extensive Grünlandnutzung in der Talaue
  • Verbesserung der biologischen Durchgängigkeit: sukzessive Beseitigung der Gewässerbarrieren, z.B. durch Sohlrampen, Umgehungsgerinne
  • Flächenausweitung der bestehenden auetypischen Lebensräume, ggf. durch Wiedervernässungsmaßnahmen (z.B. Grabenaufstau, Anlage flacher Mulden) und Förderung naturnaher, arten- und strukturreicher Ufersäume
  • ggf. Ausweitung der Grünlandnutzung
11.10  Naturschutzfachlich hochwertige, meist großflächige Laubwaldgebiete des Steigerwalds
  • möglichst naturnah ausgerichtete Waldbewirtschaftung
  • Sukzessive Erhöhung des Laubholzanteils in nadelholzdominierten Wirtschaftswäldern
  • Förderung großer Altholzmengen durch möglichst lange Umtriebszeiten, Bereitstellung von Totholz und Erhaltung von Höhlenbäumen
  • Reduzierung oder Aussetzen der Bewirtschaftung in ausgewählten Waldteilen (besonders typische Ausprägungen natürlicher Waldgesellschaften, Sonderstandorte, Naturwaldreservate)
  • Aufbau strukturreicher Waldränder (artenreicher Waldmantel aus vorwiegend Laubgehölzen, breiter vorgelagerter Gras- und Krautsaum) und Förderung blütenreicher Saumgesellschaften an den Waldinnen- und –außenrändern
11.11  Naturschutzfachlich hochwertiger Steigerwaldtrauf sowie Maintalhänge östlich Sand
  • möglichst naturnah ausgerichtete Waldbewirtschaftung
  • Sukzessive Erhöhung des Laubholzanteils in nadelholzdominierten Wirtschaftswäldern
  • Bereitstellung ausreichender Altholz- und Totholzmengen und von überdurchschnittlich vielen Höhlen- und Horstbäumen
  • Reduzierung oder Aussetzen der Bewirtschaftung in ausgewählten Waldteilen (besonders typische Ausprägungen natürlicher Waldgesellschaften, Sonderstandorte, Naturwaldreservate)
  • Aufbau strukturreicher Waldränder (artenreicher Waldmantel aus vorwiegend Laubgehölzen, breiter vorgelagerter Gras- und Krautsaum) und Förderung blütenreicher Saumgesellschaften an den Waldinnen- und –außenrändern
  • an naturnahen Quellbächen und Bachabschnitten Vermeidung von Nährstoffeinträgen durch Extensivierung der Talwiesen, Anlage von Pufferstreifen (mindestens 10 m Breite), ausreichende Klärung häuslicher Abwässer (u. a. Lembach, Weisbrunn
  • Beibehaltung extensiver Bewirtschaftungsformen auf den Streu- und Feuchtwiesen, ggf. Offenhalten durch Pflegemaßnahmen, und Ausdehnung der Bestände in den Wiesentälern durch Extensivierung der Nutzung
  • Mahd und Beweidung auf Magerrasen und -wiesen, extensiver Streuobstbau
  • Förderung breiter, gelegentlich gemähter Säume im Übergang zu den Laubmischwäldern
  • Förderung gliedernder Strukturen (Hecken, Baumreihen, Feldgehölze, Raine, Brachestreifen); ggf. Durchführung von Pflegemaßnahmen auf verbuschten Parzellen, die zur Vernetzung oder zur Schaffung ausreichender Flächengrößen wertvoller Magerrasen notwendig sind
  • Neuschaffung sowohl flacher als auch tiefer Kleingewässer im Steinbruch am Hermannsberg als Entwicklungsgewässer seltener Amphibien- und Libellenarten
  • Einbindung der Siedlungsränder in die freie Landschaft, bevorzugt durch den typischen Streuobstgürtel
  • Verbesserung des Erosionsschutzes in den Weinbergen
11.12  Naturschutzfachlich hochwertige Kulturlandschaften im Steigerwald
  • Entwicklung von Pufferflächen um empfindliche Lebensräume und Standorte (z.B. magere Standorte, Gewässer) und Verminderung vorhandener Beeinträchtigungen
  • Pflege wertvoller naturnaher Lebensräume (z.B. durch Bewirtschaftungsvereinbarungen)
  • Flächenausweitung der bestehenden naturbetonten Lebensräume (z.B. Magerrasen, Extensivwiesen, Streuwiesen, Heckenkomplexe)
  • biotopverbessernde Maßnahmen zur Optimierung und Weiterentwicklung des Biotopverbundes auch in den umliegenden Gebieten.
  • Maßnahmen zur Verringerung des Bodenabtrags auf erosionsgefährdeten Ackerstandorten
11.13  Abschnitte des Baunach-, Alster-, Itz- und Rauhen Ebrachtals mit vorrangig bedeutsamen Auenfunktionen
  • Überführung begradigter und ausgebauter Fließgewässerabschnitte in einen naturnahen Zustand bzw. Förderung einer eigendynamischen Fließgewässerentwicklung und einer naturnahen Auendynamik
  • Verbesserung der biologischen Durchgängigkeit: sukzessive Beseitigung der Gewässerbarrieren (Mühlwehre und Abstürze), z.B. durch Rückbau, Sohlrampen, Umgehungsgerinne oder Anlage von Fischaufstiegshilfen
  • Flächenausweitung der bestehenden auetypischen Lebensräume, ggf. durch Wiedervernässungsmaßnahmen (z.B. Grabenaufstau, Anlage flacher Mulden)
  • Ausweisung von Uferstreifen entlang der Gewässer und Förderung naturnaher, arten- und strukturreicher Ufersäume
  • Rückführung von Acker in Grünland im Auenbereich und in den Überschwemmungsgebieten zur Wiederherstellung der typischen talgebundenen Grünlandsysteme; Förderung einer extensiven Nutzung des Grünlandes in den häufig überschwemmten Bereichen
  • Stabilisierung bzw. Verbesserung der Gewässergüte (anzustreben ist Güteklasse II) durch weitere Verbesserung der Abwasserreinigung und Reduzierung von Einträgen von landwirtschaftlichen Flächen, auch an den Nebenbächen
  • Extensivierung der Fettwiesen (Reduzierung der Düngeintensität, Rücknahme von Entwässerungen, Reduktion der Mähfrequenz auf 2, maximal 3 Schnitte im Jahr), vor allem im Umfeld der Feuchtwiesen, Auwaldreste und Gewässer und vorrangig in den Wiesenbrütergebieten (im Itzgrund auch zur Verbesserung der Nahrungsgebiete für den Weißstorch)
  • extensive Mähnutzung von Feuchtwiesenresten, extensive Bewirtschaftung oder Pflege (Herbstmahd) der Streuwiesenreste
  • Ausweitung von Feuchtstandorten mit Röhrichten, Seggenrieden und feuchten Hochstaudenfluren (Wiedervernässung, Grabenaufstau)
  • Erhalt artenreicher Gräben, Anstau stark entwässernder Gräben, Neuschaffung von Flachgewässern (im Itztal u. a. als Nahrungshabitate für den Weißstorch)
  • Extensivierung der Nutzung eines Teils der Fischteiche und -weiher (Bayer. Vertragsnaturschutzprogramm, Pacht oder Kauf durch Naturschutzbehörden oder -verbände) zur Optimierung als Entwicklungsgewässer für Amphibien und Libellen; Pflegemaßnahmen an aufgelassenen Teichen
  •  Absicherung der Amphibienwanderungen an Straßen
11.14  Gebiete des Fränkischen Keuper-Lias-Lands mit vorrangiger Bedeutung für den Schutz besonders empfindlicher Böden
  • Reduzierung des Einsatzes von Pflanzenschutz- und Düngemitteln
  • Durchführung von Bodenuntersuchungen bei Flächenstillegungen, Aufforstungen und Extensivierungsmaßnahmen, um eine Mobilisierung von Schadstoffen durch Bodenversauerung auszuschließen
  • Strukturanreicherung in den ausgeräumt wirkenden Fluren, Biotopneuschaffungen zur Optimierung des Biotopverbunds und Gestaltung eines abwechslungsreichen Landschaftsbilds
  • Maßnahmen zur Verringerung des Bodenabtrags auf erosionsgefährdeten Ackerstandorten

11.15  Wälder der Haßberge mit vorrangiger Erholungsfunktion

  • Förderung der Strukturvielfalt im Zuge einer möglichst naturnahen Waldbewirtschaftung zur Erhöhung des Erlebniswerts und Optimierung der Lebensraumfunktion
  • Abstimmen der Waldbewirtschaftung und -pflege im Bereich von Sonderstandorten, Feucht- und Mager-Trocken-Biotopen auf den Erhalt und die Verbesserung der besonderen Biotop- und Erlebnisqualität
  • zur Erhaltung der Erlebnisvielfalt innerhalb der Wälder Förderung standörtlich bedingter, besonderer Waldtypen (z.B. Feucht-, Bruchwälder) und Freihalten offener Wiesentäler und Lichtungen; ggf. Rücknahme von Aufforstungen
  • Aufbau strukturreicher Waldränder (artenreicher Waldmantel aus vorwiegend Laubgehölzen, breiter vorgelagerter Gras- und Krautsaum)
  • Umbau von Nadel- in Laubwälder (auch um der Bodenversauerung entgegenzuwirken)
  • Förderung großer Altholzmengen durch möglichst lange Umtriebszeiten, Bereitstellung von Totholz und Erhaltung von Höhlenbäumen
11.16  Bereiche des Haßbergetraufs und dessen Vorlands mit vorrangiger Erholungsfunktion
  • Entwicklung gliedernder Elemente und Strukturen in landschaftstypischer Weise und Schaffen eines kleinteiligeren und abwechslungsreicheren Nutzungsmusters in den weniger abwechslungsreichen Teilgebieten
  • Anlage bzw. Ergänzung von markierten Rad- und Wanderwegen zur erholungsorientierten Erschließung, dabei Wegeverbindungen möglichst auf bestehenden Feld- und Waldwegen
  • Verminderung vorhandener Beeinträchtigungen und Entwicklung von Pufferflächen um empfindliche Lebensräume und Standorte (z.B. magere Standorte, Gewässer)
  • Pflege wertvoller naturnaher Lebensräume (z.B. durch Bewirtschaftungsvereinbarungen)
11.17  Kulturlandschaften um Neubrunn und Jesserndorf mit vorrangiger Erholungsfunktion
  • Entwicklung gliedernder Elemente und Strukturen in landschaftstypischer Weise und Schaffen eines kleinteiligeren und abwechslungsreicheren Nutzungsmusters in den weniger abwechslungsreichen Teilgebieten
  • Anlage bzw. Ergänzung von markierten Rad- und Wanderwegen zur erholungsorientierten Erschließung, dabei Wegeverbindungen möglichst auf bestehenden Feld- und Waldwegen
  • Verminderung vorhandener Beeinträchtigungen und Entwicklung von Pufferflächen um empfindliche Lebensräume und Standorte (z.B. magere Standorte, Gewässer)
  • Pflege wertvoller naturnaher Lebensräume (z.B. durch Bewirtschaftungsvereinbarungen)
11.18  Kulturlandschaft im Raum Altenstein mit vorrangiger Erholungsfunktion
  • Erhaltung und Optimierung des Wegenetzes für Wanderer
  • Verminderung vorhandener Beeinträchtigungen und Entwicklung von Pufferflächen um empfindliche Lebensräume und Standorte (z.B. magere Standorte, Gewässer)
  • Pflege wertvoller naturnaher Lebensräume (z.B. durch Bewirtschaftungsvereinbarungen) und Ausweitung bzw. Neuschaffung weiterer naturbetonter Biotope
11.19  Wälder der südöstlichen Haßberge und des Itz-Baunach-Hügellands mit vorrangiger Erholungsfunktion
  • Förderung der Strukturvielfalt im Zuge einer möglichst naturnahen Waldbewirtschaftung zur Erhöhung des Erlebniswerts und Optimierung der Lebensraumfunktion
  • Abstimmen der Waldbewirtschaftung und -pflege im Bereich von Sonderstandorten auf den Erhalt und die Verbesserung der besonderen Biotop- und Erlebnisqualität
  • zur Erhaltung der Erlebnisvielfalt innerhalb der Wälder Förderung standörtlich bedingter, besonderer Waldtypen (z.B. Feucht-, Bruchwälder) und Freihalten offener Wiesentäler und Lichtungen; ggf. Rücknahme von Aufforstungen in solchen Bereichen
  • Aufbau strukturreicher Waldränder (artenreicher Waldmantel aus vorwiegend Laubgehölzen, breiter vorgelagerter Gras- und Krautsaum)
  • Umbau von Nadel- in Laubwälder (auch um der Bodenversauerung entgegenzuwirken)
  • Förderung großer Altholzmengen durch möglichst lange Umtriebszeiten, Bereitstellung von Totholz und Erhaltung von Höhlenbäumen
11.20  Wälder des Steigerwalds mit vorrangiger Erholungsfunktion
  • Förderung der Strukturvielfalt im Zuge einer möglichst naturnahen Waldbewirtschaftung zur Erhöhung des Erlebniswerts und Optimierung der Lebensraumfunktion
  • Abstimmen der Waldbewirtschaftung und -pflege im Bereich von Sonderstandorten auf den Erhalt und die Verbesserung der besonderen Biotop- und Erlebnisqualität
  • zur Erhaltung der Erlebnisvielfalt innerhalb der Wälder Förderung standörtlich bedingter, besonderer Waldtypen (z.B. Feucht-, Bruchwälder) und Freihalten offener Wiesentäler und Lichtungen; ggf. Rücknahme von Aufforstungen
  • Aufbau strukturreicher Waldränder (artenreicher Waldmantel aus vorwiegend Laubgehölzen, breiter vorgelagerter Gras- und Krautsaum)
  • Umbau von Nadel- in Laubwälder (auch um der Bodenversauerung entgegenzuwirken)
  • Förderung großer Altholzmengen durch möglichst lange Umtriebszeiten, Bereitstellung von Totholz und Erhaltung von Höhlenbäumen
11.21  Steigerwaldtrauf mit vorrangiger Erholungsfunktion
  • Entwicklung gliedernder Elemente und Strukturen in landschaftstypischer Weise und Schaffen eines kleinteiligeren und abwechslungsreicheren Nutzungsmusters in den weniger abwechslungsreichen Teilgebieten
  • Anlage bzw. Ergänzung von markierten Rad- und Wanderwegen zur erholungsorientierten Erschließung, dabei Wegeverbindungen möglichst auf bestehenden Feld- und Waldwegen
  • Verminderung vorhandener Beeinträchtigungen und Entwicklung von Pufferflächen um empfindliche Lebensräume und Standorte (z.B. magere Standorte, Gewässer)
  • Pflege wertvoller naturnaher Lebensräume (z.B. durch Bewirtschaftungsvereinbarungen) und Ausweitung bzw. Neuschaffung weiterer naturbetonter Biotope
11.22  Wälder der Haßberge und des Itz-Baunach-Hügellands mit besonderer Bedeutung für den Artenschutz
  • Offenhalten waldfreier Wiesentäler und Waldwiesen, Rücknahme von Aufforstungen in solchen Bereichen
  • möglichst naturnah ausgerichtete Waldbewirtschaftung
  • Förderung großer Altholzmengen durch möglichst lange Umtriebszeiten, Bereitstellung von Totholz und Erhaltung von Höhlenbäumen
  • Umbau von Nadel- in Laubwälder (auch um der Bodenversauerung entgegenzuwirken), dabei Berücksichtigung thermophiler Artengemeinschaften in lichten Kiefernwäldern, Förderung lichter Waldbestände mit thermophilen Saumarten
  • Aufbau strukturreicher Waldränder (artenreicher Waldmantel aus vorwiegend Laubgehölzen, breiter vorgelagerter Gras- und Krautsaum)
  • Reduzierung oder Aussetzen der Bewirtschaftung in ausgewählten Waldteilen (besonders typische Ausprägungen natürlicher Waldgesellschaften, Sonderstandorte)
11.23  Kulturlandschaft der Haßberge und des Itz-Baunach-Hügellands mit besonderer Bedeutung für den Artenschutz
  • Verminderung vorhandener Beeinträchtigungen und Entwicklung von Pufferflächen um empfindliche Lebensräume und Standorte (z.B. magere Standorte, Gewässer)
  • Pflege wertvoller naturnaher Lebensräume (z.B. durch Bewirtschaftungsvereinbarungen)
  • Strukturanreicherung in den ausgeräumt wirkenden Fluren, Biotopneuschaffungen zur Optimierung des Biotopverbunds und Gestaltung eines abwechslungsreichen Landschaftsbilds
  • Maßnahmen zur Verringerung des Bodenabtrags auf erosionsgefährdeten Ackerstandorten
11.24  Waldbereiche des Steigerwalds mit besonderer Bedeutung für den Artenschutz
  • Offenhalten waldfreier Wiesentäler und Waldwiesen und Rücknahme von Aufforstungen in solchen Bereichen
  • möglichst naturnah ausgerichtete Waldbewirtschaftung
  • Förderung großer Altholzmengen durch möglichst lange Umtriebszeiten, Bereitstellung von Totholz und Erhaltung von Höhlenbäumen
  • Umbau von Nadel- in Laubwälder (auch um der Bodenversauerung entgegenzuwirken), dabei Berücksichtigung thermophiler Artengemeinschaften in lichten Kiefernwäldern, Förderung lichter Waldbestände mit thermophilen Saumarten
  • Aufbau strukturreicher Waldränder (artenreicher Waldmantel aus vorwiegend Laubgehölzen, breiter vorgelagerter Gras- und Krautsaum)
  • Reduzierung oder Aussetzen der Bewirtschaftung in ausgewählten Waldteilen (besonders typische Ausprägungen natürlicher Waldgesellschaften, Sonderstandorte)
11.25  Kulturlandschaft des Steigerwalds mit besonderer Bedeutung für den Artenschutz
  • Verminderung vorhandener Beeinträchtigungen und Entwicklung von Pufferflächen um empfindliche Lebensräume und Standorte (z.B. magere Standorte, Gewässer)
  • Pflege wertvoller naturnaher Lebensräume (z.B. durch Bewirtschaftungsvereinbarungen)
  • Strukturanreicherung in den ausgeräumt wirkenden Fluren, Biotopneuschaffungen zur Optimierung des Biotopverbunds und Gestaltung eines abwechslungsreichen Landschaftsbilds
  • Maßnahmen zur Verringerung des Bodenabtrags auf erosionsgefährdeten Ackerstandorten
11.26  Gebiete der Haßberge und des Itz-Baunach-Hügellands mit besonderer Boden- und Grundwasserschutzfunktion
  • Reduzierung des Einsatzes von Pflanzenschutz- und Düngemitteln
  • Durchführung von Bodenuntersuchungen bei Flächenstillegungen, Aufforstungen und Extensivierungsmaßnahmen, um eine Mobilisierung von Schadstoffen durch Bodenversauerung auszuschließen.
  • Strukturanreicherung in den ausgeräumt wirkenden Fluren, Biotopneuschaffungen zur Optimierung des Biotopverbunds und Gestaltung eines abwechslungsreichen Landschaftsbilds
  • Vermeidung von Aufforstungen in versauerungsgefährdeten Gebieten
  • Maßnahmen zur Verringerung des Bodenabtrags auf erosionsgefährdeten Ackerstandorten
11.27  Gebiete des Steigerwalds mit besonderer Boden- und Grundwasserschutzfunktion
  • Reduzierung des  Einsatzes von Pflanzenschutz- und Düngemitteln
  • Durchführung von Bodenuntersuchungen bei Flächenstillegungen, Aufforstungen und Extensivierungsmaßnahmen, um eine Mobilisierung von Schadstoffen durch Bodenversauerung auszuschließen.
  • Strukturanreicherung in den ausgeräumt wirkenden Fluren, Biotopneuschaffungen zur Optimierung des Biotopverbunds und Gestaltung eines abwechslungsreichen Landschaftsbilds
  • Vermeidung von Aufforstungen in versauerungsgefährdeten Gebieten
  • Maßnahmen zur Verringerung des Bodenabtrags auf erosionsgefährdeten Ackerstandorten

 

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